Messer, Gabel, Löffel

Wie man mit den Fingern isst und sich zuprostet.

5. Januar 2004 « zurück zum Kalender » 21. Januar 2004

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Sonntag
10. Januar 2004

Gewicht Lukas:
ca. 10 kg

Größe:
> 75 cm

Alter:
> 13
Monate
Frankfurt

Freitag, 9.01.2004: Moni war heute mit Luke im Babyschwimmen, und unser kleiner Knabe muß phänomenal gewesen sein! Er ist mit Schwimmflügeln kreuz und quer durch das (kleine) Becken gepaddelt und sogar vom Beckenrand gesprungen. Dabei hat er zwar das halbe Becken ausgetrunken, aber es hat ihm einen Mords-Spaß gemacht.

Heute abend waren wir dann noch in der Stadt, ein wenig bummeln, und dann haben wir alle zusammen schön gemütlich zu Abend gegessen. Ich habe ein leckeres Omelette mit Parmesan gemacht, und Lukas konnte sich schon bei der Zubereitung kaum zurückhalten, so sehr hatte er Hunger. Dann habe ich ihm sein kleines Kinderbesteck rausgelegt, mit der Gabel, die so schön gebogen ist (Dank an Tante Dani), und dann hat er versucht, das Omelette mit der Gabel zu essen. Hat meistens nicht funktioniert, also hat er das Stückchen dann kurzerhand doch mit den Fingern genommen, aber immer wenn ich ihm etwas auf die Gabel gespießt habe (was in der Tat gar nicht so einfach ist, bei den stumpfen, aber dafür sehr breiten Zinken), hat er die Gabel stolz in seinen Mund geführt und bis über beide Ohren gestrahlt. Lustigerweise kann er die Gabel auch problemlos waagerecht in den Mund führen. Es ist immer der Löffel, den er versucht, quer reinzuschieben, warum auch immer. Vom Löffel tropft der Joghurt dann natürlich meistens herunter, und dann schaut er enttäuscht auf den Löffel und wundert sich, warum schon wieder nichts drauf war. Mit der Gabel geht das zum Glück etwas besser.

Zuprosten kann unser Kleiner auch schon. Er hat seine Flasche in der Hand, und wenn man dann mit ihm anstösst und "Prost" sagt, dann strahlt er vergnügt und will gar nicht mehr aufhören. Das geht aber nur, wenn er noch nicht trinkt. Ist die Flasche einmal im Mund, ist es nichts mehr mit Anstoßen, zumindest nicht, bis er sie wieder von alleine absetzt.

Im Kindergarten ist Lukas übrigens Chef-Telefonierer. Lukas hängt die halbe Zeit am Haustelefon, hat den Hörer in der Hand und ruft "Hallo, Hallo". Oft rufen dann auch mal die Kindergärtnerinnen in den anderen Gruppen an, und dann darf Lukas "Hallo" sagen und alle anderen sagen dann "Hallo Lukas"

Sonntag, 11.01.2004: Am Samstag waren wir zusammen mit Luke auf der Golf Range in Kalbach. Luke hat von 12:00 bis 15:00 geschlafen, und wir hatten genug Zeit, in Ruhe zu putten, chippen und ein paar Bälle abzuschlagen. Danach haben wir Moni dann als erstes einen Putter und Winterhandschuhe gekauft. Im Golfdiscount ist Luke dann erst einmal ganz begeistert auf die große Tonne mit den Lakeballs zugelaufen, hat sich zwei Bälle geschnappt und ist dann zum Abschlag gelaufen, und hat die Bälle auf die Gumminuppel aufgeteet - obwohl wir es ihm vorher nicht gezeigt haben, sondern er es aufgeschnappt haben muss, als wir auf der Driving Range waren. Und er war ganz begeistert vom Putting Green (naja, der Grasmatte, auf der Moni ihren Putter ausprobiert hat) und hat sie immer hochgehoben (die Matte, nicht Moni), um zu schauen, was sich darunter befindet. Ich habe noch einen Nike Oz Klon ausprobiert, aber mein Mike Tec tut es ja  hervorragend. Samstag Abend waren wir dann bei Tom und Analisa, ein bisschen Carrera Bahn fahren, und Luke hat auf meinem Schoß gesessen und begeistert gewippt. Dann hat es ihn auch nicht mehr gehalten und er hat versucht, den bunten Porsche in die Bahn zu setzen. Es hat noch nicht ganz geklappt, aber immerhin wusste er schon, was er tun muss.

Heute waren wir dann noch einmal in Kalbach und haben auf dem kleinen Platz eine Runde gespielt. Es hat zwar in Strömen geregnet, aber Luke hat geschlafen bis 15:00, und wir konnten alle neun Löcher durchspielen. Es ging auch recht gut, am 9ten Loch habe ich sogar einen 8m Putt zum Birdie eingelocht! Danach folgte ein sehr fauler Nachmittag und ein sehr gemütliches Abendessen mit Straußensteak und gebratenem Fenchel.

Montag, 12.01.2004: Ich habe Lukas gestern noch einen eigenen Putter gebaut (siehe Bild unten), und gestern haben hat er begeistert versucht, mit dem Putter auf den Ball zu hauen. Das hat zwar noch nicht so 100%ig funktioniert, und er hat auch mehr darauf rumgekaut als damit gespielt, aber er hat ihn auf jeden Fall sofort in die Hand genommen.

Heute kam Moni dann aus dem Kindergarten nach Hause, Lukas ist zielstrebig ins Wohnzimmer gelaufen, wo die drei Putter an der Wand lehnen, hat sich seinen Putter und einen Ball geschnappt und dann versucht, den Ball zu treffen. Als das nicht sofort funktionierte, hat er dann Moni Ball und Putter in die Hand gedrückt, und Moni hat es ihm noch einmal vorgemacht. Dann war er allerdings wohl irgendwann einmal etwas frustriert, und hat dann den Ball einfach aufgehoben und direkt in das Putting Loch gelegt. Dumm ist er ja nicht.

Sofie und Luke Prost (oder auch Chin Chin) Luke und der Monza Rossa Verdammt, wo ist der Ball hin? Egal, nehme ich halt den anderen Schläger und Ball Aha, da  bei den überflüssigen Bohrlöchern ist also der Sweet Spot
       
Regelkunde: Putten quer zum Stand ist aber nicht erlaubt Wir lesen das Grün...        
         

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