Hund, Katze, Kuh

Wie macht die...

28. April 2004 « zurück zum Kalender » 01. Juni 2004

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Montag
24. Mai 2004

Wandhöhe:
ca. 4 Meter

Umfang Moni:
> 100 cm

Alter:
18
Monate
- 3 Monate
Frankfurt

Und es geht immer weiter. Das Haus wächst in die Höhe, mittlerweile steht schon ein Teil der Wände des Obergeschosses. Dafür haben wir es auch endlich geschafft, uns einen (besser gesagt 3) Kredite zu besorgen und eine Finanzierung auf die Beine gestellt, die Ihresgleichen sucht. Man sieht aber schon richtig, wie das Haus mal aussehen wird, und wir sind beide begeistert. Leider reissen die zu treffenden Entscheidungen nicht ab: Haben wir uns endlich bei den Fenstern und dem Elektrokrempel durchgerungen, steht schon die Sanitärinstallation an und die Küche und die Böden und und und... Kaum eine Woche vergeht, bei denen wir nicht irgendwelchen Krampel für mehrere 10.000 EUR treffen müssen. Was das alles kostet!

Lukas dagegen macht immer mehr Freude. Er erweitert fast täglich seinen Wortschatz. Neben den schon bekannten Wörtern sind hinzugekommen "Apfel", "Nane" (Banane), und natürlich die großen Klassiker "Bisch" (Fisch), Bach (Bach) und Bär / Baum. Was genau Bär/Baum meint, weiß man nicht, denn er benutzt das Wort sehr gern, egal ob er neben einem Baum steht oder nicht. Bär dito. Was aber super funktioniert ist die Frage "Wie macht die Kuh / Katze / Hund?" und er dann begeistert antwortet Muh / (W)Auuu (W)Auuu / Miaou. Dabei ist das Miaou eher ein Meaou, aber immer noch sehr schön. Und der Bisch wird auch immer häufiger zum Fisch, er bringt das "F" langsam auch raus. Wenn man ihn fragt, wie das Kaninchen macht, legt er die Hände an den Kopf und wackelt rum (Ohrenwackeln des Kaninchens), aber die Schnute bringt er noch nicht ganz hin. Ganz fasziniert ist er auch vom Fingerploppen (wie bei eins / zwei / oder drei mit Michael Schanze), und dann steckt er den Finger in den Mund (seinen oder meinen) und versucht, auch zu ploppen. Klappt aber noch nicht.

Mittlerweile hat er auch so einigermaßen raus, wie er aus seinem Gitterbett (wo zwei Stäbe fehlen) in unser Bett krabbelt. Lustigerweise benutzt er dazu eigentlich nicht die Lücke in den Stäben, sondern er kraxelt oben drüber. Eines schönen Morgens jedenfalls wundern wir uns, dass es gegen 06:30 Uhr noch so verdächtig ruhig ist, dabei fiel dann auf, dass der kleine Mann zwischen uns liegt und selig schläft. Da weder Moni noch ich uns daran erinnern konnten, ihn aus seinem Bett geholt zu haben, waren wir etwas verwirrt. Aber das Rätsel löste sich schon am nächsten Morgen, als ich so im Halbschlaf mitbekomme, wie Lukas unser Bett als Stufe benutzt, sich über die Kante seines Bettes hievt und dann elegant auf unser Bett fallen lässt. Und dann allerdings anfängt zu maulen, weil er seine Flasche im Bett gelassen hat und nicht mehr drankommt. Bad luck, für uns...

An einem der nächsten Tage habe ich ihm dann gezeigt, dass er ja auch durch die Lücke in den Gitterstäben klettern könnte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Mit den Armen oben festhalten und dann geradeaus durch geht nicht) hat er dann festgestellt, dass er einfach nur rauskrabbeln braucht und machte auch ein entsprechendes Geräusch. Behalten hat er es anscheinend aber nicht, denn bisher hat er es noch nicht wieder hinbekommen (oder er ist faul / schlau genug, einfach zu warten, bis man ihn abholt).

Ansonsten klettert er sowieso auf alles, was nicht schon beim Anfassen zu Staub zer- oder umfällt. Vor allem die großen Klettergerüste haben es ihm angetan, womit er dann Moni wiederum in die Bredouille bringt, da die halt nicht mehr in der Lage ist, ihm bei seinen Aventüren auf Schritt und Tritt zu folgen. Naja, auch das wird irgendwann anders werden... Überhaupt die Großen: Immer, wenn er ein paar (2-8) Jahre ältere Kinder sieht, die Fuß- oder Basketball spielen, rennt er mit ausgestreckten Armen auf die Kinder zu, missachtet jede Gefahr durch heranfliegende Bälle oder Kinder, ruft "Ball, Ball" und will mitspielen. Meistens sind die Kinder ja sogar so nett und rollen ihm den Ball zu, aber er nimmt diesen dann und rennt erst einmal in eine ihm genehme Ecke, positioniert den Ball auf den Boden und schießt. Er schießt nicht schlecht (für sein Alter wohl schon sehr gut, wir mir unser Nachbar Hans Theis, ehemals Trainer beim VfL Gevelsberg versicherte), aber die anderen Kinder finden es dann nach einer Weile doch etwas langweilig. Immerhin, Lukas kann schon Tor schreien und tut dies auch sehr gerne.

Was unsere Nummer 4 betrifft (oder Nummer 2, je nach Zählweise), so wächst diese und gedeiht, und hat von Ihrem großen Bruder die Gewohnheit übernommen, bei Mama in der Leber zu wohnen. So sitzt also Moni des öfteren und stützt sich mit der Hand auf Ihre Kugel und versucht, unsere Kleine (wenn es stimmt...) in die unteren Gefilde abzuschieben...

           
           
         

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