Sardinien

Baden, Golfen und viele Schiffe

01. Juni 2004 « zurück zum Kalender » 26. Juli 2004

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Montag
19. Juni 2004

Was macht das Haus:
Das Dach ist drauf

Umfang Moni:
> 1000 cm

Alter:
18
Monate
- 3 Monate
Porto Rotondo, Sardinien, Italien

19. Juni 2004: Letzte Woche waren wir dann endlich mal wieder richtig im Urlaub, in Sardinien. Mit von der Partie waren Katia, Bob und die Kids, und wir waren in einem kleinen gemütlichen Feriendorf in Porto Rotondo an der Costa Smeralda. Der Flug nach Sardinien war sehr gut: Aufstehen um 06:30 (da war noch nicht mal Lukas wach), Luke ist im Auto wieder eingeschlafen, und pünktlichst standen wir am Check-In in Hahn. Dann die große Überraschung: "Ab dem 28. Monat benötigen Sie ein Attest vom Arzt, dass Sie fliegen dürfen." sprach's und schob uns aus der Schlange. Wohl dem, der einen Allgemeinarzt mit Faxgerät seinen Cousin nennen kann. Moni durfte ja sogar fliegen und hatte den Frauenarzt auch zwei Tage vorher gefragt, aber ein Attest hätte wieder 20 EUR gekostet, und schließlich bauen wir ein Haus und müssen sparen. Naja, Andi war sehr fix, und damit sind wir also doch noch mitgekommen. Der Flug war entspannend, Lukas sehr gut drauf und die Übernahme des Mietwagens (sensationell günstig Dank Accenture-Rates) ging auch sehr glatt. Praktischerweise ist Luke dann auch gleich wieder eingeschlafen und hat bis kurz vor Olbia gepennt.

Die ersten zwei Tage waren leider etwas kalt, so daß man nicht wirklich im Meer baden konnte. Lukas gab sich dementsprechend Wasserscheu und wollte noch nicht mal mit Rebeccas großem Krokodil plantschen gehen. Das Schlafen ging auch nicht ganz so gut, denn es war natürlich wieder eine neue Umgebung, kein Kinderbett zur Hand und der Knabe kam dementsprechend oft wieder aus seinem Bett herausgekrabbelt. Aber nach ein paar Tagen hat sich das alles sehr gut eingerüttelt, Lukas hatte wieder seinen Rhythmus (mit sensationellen 3 Stunden Mittagsschlaf), und als es wärmer wurde, hatte er auch wieder Spaß am Wasser und planschte mit Wonne am Strand herum, schleppte Wasser in der Gegend herum und wälzte sich im Sand wie ein junger Hund. Besonders lustig seine Versuche, einen Purzelbaum zu machen, also Kopf nach unten, Popo hoch und dann schön wackeln. Aber geklappt hat es trotz aller Vorbereitungen doch nicht.

Lukas hat auch seine Italienisch-Kenntnisse extrem ausgebaut: "La Barca", "La Moto" und "Ciao" sind die neuen Favoriten, und Barca hat Auto auch in der Liste der meistgenutzten Worten abgelöst. Ausserdem hatte er viel Spaß an den Aerobic- und sonstigen Turnstunden. Immer wenn sich diverse Damen (meistens) mit oder ohne Musik irgendwo sammelten und mehr oder weniger rhythmisch und grazil bewegten, stellte sich unser Herr dazu und versucht, die diversen Bewegungen nachzumachen. Meist allerdings mit ein paar Sekunden Verspätung (wenn er sie überhaupt verstanden hat...), so daß das Ganze immer sehr lustig anzusehen war (war allerdings auch ohne Bewegung lustig anzusehen: Lukas mit seinem dicken Windelhintern hinter den Damen, die auch ohne Windeln mit einem dicken Hintern gesegnet waren...). Abends um 21:30 war dann auch immer Babydance, eingeleitet vom legendären "Il crocodillo, come fa?"... Also stehen ca. 40 Kinder zwischen 3 und 10 Jahren (+ Luke, er war definitiv der Jüngste) auf der Bühne, davor 10 Animatoren und dann geht es ab. Ohrenbetäubende Lautstärke, wenn die Kinder den Refrain mitgrölen, Chaos bei den Tanzbewegungen (Tricke, Tricke, Track - Ausgestreckte Arme wie ein Krokodilmaul auf und zuklappen...), aber Luke ist nur einmal umgerannt worden.

Ganz spannend natürlich auch: Die Diskussion um das Lama Totti hat in Italien Dimensionen eingenommen, die wirklich beeindruckend waren. Zwei 3 Stunden-Talkshows mit je 15 Teilnehmern (dass die Italiener so viele Leute haben, die etwas vom Fußball verstehen...) an einem Abend... unglaublich. Dazu natürlich diverse Zeitungstitel, die nur noch um die Diskussion um "Trapp" übertroffen wurden, nachdem er es gewagt hatte, Casano auszuwechseln...

Zweimal waren Bob und ich sogar Golfen, die Golfplätze waren phantastisch, unser Spiel aber katastrophal und wir haben natürlich noch nicht mal die Kamera mitgehabt, um wenigstens mal ein paar Bilder zu machen. Immerhin: Beim zweiten Mal habe ich auf 9 Loch 3x Par gespielt, allerdings auch 3 Löcher gestrichen....

Dann waren wir mit dem Lukas noch beim Friseur, was wirklich sehr lustig war. Ein Barbier alter Schule (und hohen Alters), die Einrichtung inkl. Sessel mindestens ebenfalls 45 Jahre alt und auch in der Technik zeigte sich der Herr traditionsbewusst und schnitt nur mit Kamm und Schere. Lukas nahm es erstaunlich gelassen, begrüßte sein Konterfei im Spiegel ("Djau") und fand die herumfliegenden Haare und einen konstant niesenden Papa erheblich interessanter als das Geschnipsel. Dafür sieht er jetzt wieder 2 Monate älter aus.

2 Monate vor ihrer Zeit wirkt auch Moni, die kaum noch in ihre größten Dickbauchhosen passt. Im Schwangerschaftskurs ist sie, obwohl am weitesten vom Termin entfernt und trotzdem die Rundeste von allen. Lustigerweise kann man von hinten kaum was sehen, da sieht sie fast normal aus. Unser zweiter Nachwuchs ist aber (außer, dass er ziemlich viel wiegt), ansonsten sehr angenehm und hat auch die ständige Belagerung der Leber wieder aufgeben. Die Zeit, die sie jetzt nicht in der Leber verbringt, lungert sie dafür im Magen herum.... Arme Moni...

24. Juni 2004: Während ich so stillvergnügt mein Hemd bügele, krackelt Lukas im Wohnzimmer auf etwas Papier rum. Neu ist: Er kam danach zu mir ("Papa, Papa"), zeigt mit stolz sein Blatt und sagte: "Zeigen". Unglaublich.

25. Juni 2004: Heute mal die Variante "Treffen in Niederrad und Einsteigen im Flughafen". Hat auch ganz gut geklappt, aber irgendwie sind wir heute etwas chaotisch: Von dem Stapel im Flur habe ich die Hälfte (Freßzeug + Getränke) die Hälfte dagelassen, weil mir nicht klar war, dass Moni nicht mehr nach Hause kommen würde. Dafür haben wir dann Monis Fahrkarte auf dem Drucker vergessen, und zu guter Letzt hat dann der Herr noch gemeint, irgendwo zwischen Niederrad und FFM-Flughafen unbemerkt seine linke Sandale auszuziehen, und nachdem ich auch das Ersatzpar im Flur gelassen habe, steht der Herr jetzt in Socken da. Immerhin in einem echten Kinderabteil im ICE3, dass die drei innesitzenden Herren netterweise aber wirklich sofort gegen unsere Sitzplätze im Großraumwagen getauscht haben.

Mal wieder ein sehr angenehmer Flug Am Strand von Porto Rotondo Das klassische Duschbild Luke und Rebecca beim Abendessen. "Also mal schauen, was die hier so machen..." "Nach reeeeechts...."
"... nach liiiiiiiinks" "Die sind mir zu langsam,... "...ich geh lieber an den Strand,..." "...mit Papa spielen" Beim Friseur: Skeptischer Blick in den Spiegel... Ein ganzer Friseur auf weniger als 2 qm (beachte den Spiegel!)
Katia und Kristopher John und Luke Die Dixons "Jaaa, Essen" ... here we go (Mund auf!) Moni sollte die Wassermelonen nicht immer am Stück schlucken...
Luke sondiert das Terrain bei den anderen Kindern Rebecca und Bob gehen Fische fangen Der Strand vom Hotel Auch hier dürfen Golfbälle natürlich nicht fehlen... Mal ein anderer Strand mit Wagenburg Lukas macht noch ein paar Turnübungen
Selbstmassage mit Sand Moni will auch essen, kann aber nicht, da Käte den Magen zuhält... Große Jungs mit schweren Kugeln sind immer gut, um dort rumzuhängen Nein, der Ball ist ihm nicht auf den Fuß gefallen. Eer kann auch so so gucken. Die Costa Smeralda landeinwärts... ... und landauswärts (Bild extra für Fabian...)
Ja, er machte, wonach es aussieht.... FERTIG! So, und nun noch ein wenig auf dem ahnungslosen Papa rumkrabelleln. "Ich hab' Dich ja soo lieb" SAUBER! Il crocodrillo come fa?
Kristopher ersäuft im Schwimmtrainer Kristopher trägt die Windeln heute mal anders Auf der Pirsch... Nicht ganz so unauffällig, obwohl doppelte Brutto-Register-Tonnen OK, es ist wohl doch keine Windel Familienidylle mit Krokodil
Krokodil an der Belastungsgrenze... Los Lukas, fass' den Fisch Auch in Italien sind Hunde interessant, aber auch nicht.. ...immer, und dann kommt er wieder zurück, wirft mit... ... ein wenig Sand oder... ...spielt ein wenig Fußball mit Papa!
 
Er sabbert auch viel weniger (obwohl es auf dem Bild nicht so aussieht...) "Was machen denn die anderen so?" "Mama, soll ich das echt auch machen?" "Och nee, ich glaube, mir ist das zu dumm...."

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