Wortschatz

 

23. Oktober 2006 « zurück zum Kalender » 30. Oktober 2006

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Sonntag
29. Oktober 2006

    Im ICE 692 zwischen München und Augsburg

Moni hat sich mal die Mühe gemacht und Caties Wortschatz katalogisiert (ist allerdings schon wieder ein paar Tage her, also nicht mehr ganz aktuell):

Für sich selbst:

Kati, ich (bei der Nachfrage, wer noch Milch möchte, hebt sie den Arm und brüllt: ICH!)

Für Familienmitglieder:

Papa, John, Mama, Moni, immer seltener: Ana, dafür immer öfter: Luki oder sogar Lukas, Oma Sike, Opa Uiii, Nonna Gasella, Nonno Erma (Hermann), Berliner: Mama Lotta Katin (Katrin als Mama von Lotta), Lotta, Joan, Münchner: Henik, Machina (nachdem es schon mal Natamie gab...)

Für Fahrzeuge:

Zug, ICE (gesprochen wie ICÄ), Auto, auch Macchina, Takto (Traktor), Baca (Barca=Boot), Bagga (=Bagger), Feuerwehrauto (hat „Tatütata“ ersetzt und war ihr erstes 5-silbiges Wort), Bici und Fahrrad (Vor allem in der Kombination mit „mein“); Kako (= Casco für Helm, und dabei tätschelt sie sich auf den Kopf)

Für Tiere:

Miau, Katze, Wau, Hund, Muh, Mucca, Tärää (=Elefant, mit entsprechender Geste untermalt), Pfead, Pony, Iaaa (Esel), Swein, Gackgack (für alles was irgendwie nach Vogel aussieht), Necke (für alles, was klein ist und kriecht), derBär (so auch ihr Lieblingsstofftier, aber immer mit Artikel), Kokodi,

Körperteile:
A(r)m, Fuss, Füsse, Hand, Mano, Nase, Mud, auch Bocca, Ohr, Habe (Haare), Bauch, Finger, Zähne

Für Pflanzen/Landschaft:

Baum, Bume, Wassa (Fluss, Teich, Meer)

Sonstige Gegenstände:

Telefon, Schere, Schuhe (das erste Nomen überhaupt nach Personenbezeichnungen), häufig verwendet mit „an“, i.d.R. „Mama Schuhe an, Papa Schuhe an, Luki Schuhe an, Katie Schuhe an … und dann wieder von vorne), Jacke (wobei hier der Sermon in Kombination mit „an“ genauso abläuft wie bei den Schuhen), Hose, Socke, Pulli, Buch

Essen:

Das wichtigste: Eis, Boot (Brot), auch Buttabot, überhaupt ganz wichtig: Butta, dicht gefolgt von Ei (und weil’s gar so wichtig ist auch gleich auf Italienisch: Uovo), Sesatange (Sesamstange), Sosse, Lat (Salat), Mate (Tomate), Salz, Mandaine, Nane (Banane), Guke, Fisch (wobei sie damit, warum auch immer, Essiggurken meint), Eadbeer, Apfe, Käse, Uva für Weintraube

Trinken:

Wasse, Apfesole (Apfelsaftschorle), Milch (und auch hier, weils gar so wichtig ist auch auf Italienisch: latte), Dust (Durst)

Utensilien:

Tella, Gabe, Messa, Leffe, Tasse, Fasche,

Adjektive:

Schnell, auch schneller, hoch, laut (unterstützt von Ohrenzuhalten in der U-Bahn),

Adverbien/Präpositionen/Pronomen et al.:

Mehr, nochma, auf, zu, an, auch, meine (das erste Nicht-Nomen überhaupt)

Verben:

Lesen, essen, anschnallen (das erste Verb überhaupt), haben, malen, Zähne putzen, Nase putzen (Nachtrag: Aufstehen)

Gruss- Höflichkeitsformeln:

Bonanotte, Bonono (Buon giorno), Hallo, Tschuss, Bye-bye, sie versteht: “Mi dai un bacino” oder das gleiche auch auf deutsch und reagiert entsprechend, danke, bitte,

Strukturen:

2-Wortsätze: Mama da, Schuhe Papa

3-Wortsätze: Katie Jacke an (und so weiter), Mama geh weg

5-Wortsatz: Mama, Lukie uno Latte auch

Derweil sich Moni in der Analyse der Sprachfähigkeit Ihrer Tochter ergibt, war ich mit Robi, Jan und Claudio in Dinkelsbühl, um dort ein gepflegtes Männer-Golf-und-Skat-Wochenende zu verbringen.

         

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