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31. Dezember 2006 « zurück zum Kalender » 19. Januar 2007

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Sonntag
14.01.2007

    Westerham

Die ersten zwei Wochen waren durchaus ereignisreich. Die Tage nach Neujahr ist eigentlich nicht so viel passiert, wir hatten Besuch von Veli und Esther (Esther hat mit Moni geschnackt, und Veli und ich haben die Schleifer von den Carrera-Autos abgefahren, siehe Streckenlayout unten). Die nächsten zwei Tage haben wir dann im Wesentlichen mit Aufräumen verbracht (nein, Veli und Esther waren nicht Schuld, aber die vergangenen zwei Wochen haben doch so ihre Spuren hinterlassen). Zwischendurch sind wir noch mit unseren 4 Kindern (die zwei Mädels von Jan und Gisela waren auch noch dabei) in den Bergtierpark gefahren und haben uns ein paar gemütlich eingeregnete Esel und Schweine angeschaut - die letzteren durften sich aber, im Gegensatz zu uns, im Koben unter der Wärmelampe aufhalten. Ich bin dann am Sonntag mit einem Zwischenstop in Stuttgart bei Raoul nach Frankfurt gefahren, um mal wieder etwas zu arbeiten - es war eine sehr ruhige Woche. Am Donnerstag Abend bin ich dann nach Bergamo geflogen (hat immerhin 6 Stunden gedauert: 16:30 in Niederrad, 22:25 in Bergamo - der Zug wär nicht viel langsamer gewesen), wo mich Moni mit Chris und den Kindern abgeholt hat und wir dann noch nach Piacenza sind.

Das Wochenende war dann sehr nett. Freitag ausgiebig shoppen in der Stadt, ich habe in meinem Lieblingsladen Arbiter, wo ich den Ladeninhaber (der uns immerhin mit Namen kannte, obwohl wir nur 1 Mal im Jahr vorbeikommen) mit 5 Anzügen für mich, 2 für Chris, 2 Jacken für Chris und einen Mantel für mich sehr glücklich machen konnte. Aber was soll's, 120er Anzüge aus reiner Schurwolle mit einem Schnitt, der mir auf Anhieb passt und für 160 EUR im Schnitt, das gibt es nicht so oft. Mittags waren wir mit den Kindern und Katia im Flunch (das Restaurant im Auchan), und Luke war das ganze Mittagessen über nicht zu sehen, weil er in der Kinderspielecke herumgeturnt ist. Dann waren wir noch ein bisschen in der Stadt, haben aber am Nachmittag kein Geld mehr ausgegeben (nix für Moni gefunden...).

Samstag sind wir dann zum Geburtstag von Nonni Tullio nach Sorengo (bei Lugano) gefahren. Die kleine Festgesellschaft (Nonna Alice, Nonno Tullio und Zia Rosita) haben schon auf uns gewartet, und dann gab es lecker Essen im Altenheim (war wirklich lecker). Nonno Tullio war schwer begeistert, auch wenn er natürlich die Kinder nicht mehr so ganz einordnen konnte. Aber es war ja auch der 95te und nicht der 59te Geburtstag. Zum Nachtisch (großer Kuchen) kamen dann auch noch Hermie&Grace, Ester und Romano sowie Nicola (italienisch ein Männername!) und Sheila. Luke hat dann seine Tiere geholt und damit den Kuchen dekoriert, was wiederum Nonno Tullio ganz lustig fand und mit Lukas mit seinem Tiger gespielt hat - sehr nett! Samstag Abend sind wir dann aufgebrochen gen Frankfurt (sind immerhin auch 600km), und gegen Basel kam uns dann die Idee, noch einen Zwischenstop in Strasburg zu machen. Also hat uns Uli freundlicherweise die Telefonnummer des "Couvent du Franciscain" rausgesucht, wo wir dann auch noch ein Zimmer bekommen haben, und dann haben wir uns den Sonntag Vormittag in Strasburg herumgetrieben und Mittags lecker Sauerkraut und Baeckeoffe gegessen..

Cate macht derweil enorme Fortschritte in ihrer Sprachentwicklung: Sie spricht mittlerweile von sich selbst als "ich" (kleine Kinder benutzen ja langen Zeit ihren eigenen Namen, wenn sie von sich selbst sprechen ("Catie gemacht...") und benutzt die dazugehörigen Possesivpronomen ("Mein", und auch "Dein"). Besonders gerne natürlich "mein", und das besonders in der Form "meinemeinemeinemeinemeinemeineeeeeeeeeeee". Dabei hat sie so eine lustige auf- und absteigende Sprachmelodie. Imperativ kann sie auch schon ganz gut ("Mama, gib Auto her" - "Wie heißt das" - "Bitteeeeee" - "Aha...:"). Lustigerweise hat sie in Italien erheblich mehr italienisch gesprochen als Luke. Während sich dieser mühevoll "Danke" und "Bitte" bzw. "Grazie" und "Prego" abringen konnte (wobei er alles verstanden hat), hat Cate ihre wichtigsten Vokabeln schnell ins italienische transponiert: "Faccio io" (selber machen), "Mama Latte" (Mama Milch) etc. Wobei Luke schon sehr gut in der Lage ist, alles nachzusprechen, was im in die Ohren kommt. Wenn er mal was aufschnappt (aus einem Lied, Film oder einem Gespräch), kann er es meist sehr gut nachsprechen, auch wenn er natürlich meistens nicht versteht, worum es geht.

Heute Abend haben beide mit Moni Suppe gekocht, und Lukas hat drei Karotten geschält und klein geschnitten. Danach mußte er sich erst mal ausruhen, weil, wie er zu sagen pflegt, es ihm so anstrengend war. Catie wollte auch schälen, hat sich nach zwei Schälversuchen aber dann auf's Essen verlegt.

Und hier noch ein paar Schmankerl aus den letzten Tagen:

Moni, Luke und Cate spielen Kaufladen. Zitat Luke: "Mama, ich sperr den Kaufladen kurz zu, weil ich muss mal eben Kaka machen". Seitdem wird "auf's Klo müssen" auch gerne mal mit "den Kaufladen zuschließen" umschrieben. Und außerdem sieht man daran, dass die nächste Generation die richtige Satzstellung im Nebensatz nach "weil" gar nicht mehr lernen wird...Hoffentlich wird bis dahin der Duden angepasst, sonst hat eine ganze Generation Fehler im Schulaufsatz

Luke: "Ich kann nicht mehr so viel mit dem Papa kuscheln, ich bin ja schon so schwer, denn ich bin ja schon 4 Jahre alt..."

Das Layout der Rennstrecke Lukoman Luke hilft Cate beim Malen Ein regnerischer Tag im Bergtierpark

Lecker Essen bei..

.. Nonno Tullio (95!)
Luke nimmt seinen Zoo und spielt Cate sucht sich anderweitig Unterhaltung     Wer findet das versteeckte Kaninchen? Der Tiger hatte es ihm wirklich angetan
Die beiden Töchter   Die ganze Feier Kuchen wird angeschnitten Luke darf beim Nonno probieren Luke, Leopard und Gepard beim Pumucklhören
Cate freut sich! Cate dreht 'ne Runde mit Nonna Alices Chopper Auf dem Spielplatz in Sorengo Moni im Abendlicht

Mitagessen in Strasbourg

     

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