Ein erholsamer Tag

 

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Dienstag
25.09.2007

   

Westerham

Aufstehen: 7:30, Uta bringt Tim und Lucy um 7:35, damit wir die beiden mit zum Kinderladen nehmen (sie selbst muss schon Punkt acht in der Schule sein, und da der KiLa auch erst um 8 öffnet, ist das logischweise für sie nicht zu schaffen). Pünktlich 7:50 Abmarsch mit 4 Kindern, erstaunlich geräuscharm im Treppenhaus.

Dann, unten: Lucy will den Helm anziehen - den sie überhaupt nicht braucht, weil sie nicht mit dem Fahrrad fährt - Tim will ihr helfen, zwickt dabei ihr Kinn ein --> grosses Gejammer. Derweil stelle ich fest, dass ich zwar meinte, John hätten den Schlüssel für den Keller, weil er sein Rad auch herausholen müsste, diese Annahme aber falsch war --> wieder nach oben, Schlüssel holen. Runter in den Keller, Anhänger hochschleppen, ans Rad montieren .... und feststellen, dass der Metallstift fehlt, mit dem man den Anhänger arretiert --> Anhänger unbrauchbar. --> Umdisposition des Transports: Luki & Tim mit dem Fahrrad, Catie im Kinderwagen, Lucy auf Johns Liegerad (die nur deshalb nicht mehr heult, weil sie den Luxusplatz auf dem Liegerad ergattert).

Ein gemütlicher Tag in der Arbeit: ein Meeting nach dem anderen, im Laufschritt zurück vom Eurotower zur CoBa, dabei auf Rollspit ausgerutscht, der Länge nach auf den Gehsteig gefallen, alle Blätter aus dem Meeting im Umkreis von 2 Metern verstreut. Knie wird blau.

Hinkender Laufschritt weiter, letzte Mails verschicken, Lufschritt nach unten, ins Taxi, da ich Uta versprochen hatte, Catie und Lucy im Anhänger und Luki mit dem Fahrrad zum Schwimmen zu bringen. Da der Anhänger aus o.g. Gründen nicht verfügbar, zu Fuß gehen mit den Kindern kraft Distanz und Müdigkeit nicht möglich und Öffentliche zu umständlich sind, ist Taxi die einzige gangbare Alternative. 3 Kinder, Fahrrad, Kinderwagen, 3 Rucksäcke + meine Sprachschultasche in den Kofferraum (Taxifahrer: "Das passt aber nicht alles rein" -- "Doch! Es muss!!!"), zum Schwimmen.

Julius begrüsst Luki: "Hier stinkts aber ganz schön" -- womit er recht hatte. Die Ursache war in Lukis Hose zu finden. Ich zu dem Zeitpunkt schon verschwitzt und abgehetzt, die 2 Mädels daneben, auf die ich auch schauen musste also mit Luki ins Bad, bemüht, das Schlimmste zu beheben (und sehr versucht, einfach auf der Stelle nach Hause zu gehen - am besten allein!). Schwimmkurs, ich in der Zwischenzeit mit den mittlerweile 3 Mädels oben - Lucia kam auch noch dazu - heute weniger Sauerei als auch schon (es wurde nur ein Glas verschüttet und das praktischerweise nur mit Wasser und auch nur auf den Boden - zählt also quasi gar nicht). Eine ausgehungerte Horde von Kindern nach dem Schwimmen: es wurden abenteurliche Mengen von Karotten, Gurken (am Abend vorher schon vorbereitet, weil wir ja am morgen so früh los mussten) Reiswaffeln und Keksen vertilgt.

Nach Hause, Catie im Kinderwagen, Luki zu Fuss. Catie weigert sich beharrlich, sich ordentlich hinzusetzen und es lässt sie auch die Androhung kalt, dass sie zu Fuss gehen müsse, wenn sie sich nicht ordentlich hinsetzt. Diese Androhung wurde dann wahr gemacht, worauf sie sich vor dem Leon Garcia publikumswirksam mit dem Gesicht auf die Straße legt und brüllt wie am Spiess. Schliesslich lässt sie sich - kreischend - dazu bewegen, sich Richtung Heimat in Beweguing zu setzen und schafft es, bis in den 4. Stock zu brüllen.

Das sind die richtig erholsamen Tage!

 

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