Chamonix Teil I

Skiurlaub ohne Snowboard

22. Februar 2009 « zurück zum Kalender » 28. Februar 2009

22.02.2009 -
01.03.2009

   

Chamonix, Frankreich

Sonntag, 22.02.2009: Dank des 14-Komponenten-Cocktails, den der gute Doktor am Freitag Nachmittag noch in mich hat reinlaufen lassen, ging es mit Sonntag wieder so gut, dass wir die Reise gen Süden gegen Mittag angetreten haben. Wie es die Tradition so will, hatten die Kinder - natürlich - nach ca. 35 Minuten Hunger, und also haben wir unser übliches Autobahnmittagessen angetreten. Auf den Fotos kann man vermutlich erkennen, wo wir waren.

Die Fahrt war anstandslos, was vor allem an den neuen Wieso-Weshalb-Warum Geschichten lag (Feuerwehr, Bauernhof und Piraten), die unsere Kinder schon nach einer Fahrt rückwärts aufsagen können. Wir auch, übrigens :-. Und natürlich hat uns unser neues Auto super komfortabel gen Süden kutschiert, und Dank neuer Winterreifen und 1,5 Tonnen auf den Achsen auch über den recht zugeschneiten Pass von Martigny nach Chamonix. Auf dem Weg haben wir übrigens noch einen Zwischenstop in Strasbourg gemacht, wo Robi und Nahrin gerade das Wochenende verbrachten und wir uns dachten, eine Chocolat chaud und ein gateau aux chocolat kann nicht schaden.

Montag, 23.02.2009: Der Tag stand im Zeichen der Suche nach einer Skischule. Wir haben den Vormittag im Prinzip damit verbracht, zwischen Argentière und Chamonix hin- und herzugurken, um eine Skischule zu finden, die noch Platz hat. Hatten sie dann in Argentière auch, allerdings mussten wir am Nachmittag bei der ersten Einheit in der ESF (Ecole de Ski Francais) feststellen, dass da ca. 30 Kinder mit 2 Betreuern rumturnen, die Anlagen hoffnungslos überlaufen sind und die Kinder de facto in 2 1/2 Stunden zwei mal fahren und den Rest der Zeit orientierungslos rumstehen. Luke wurde es irgendwann zu dumm, aufgrund der langen Schlange am Lift ist er dann einfach zu Fuss wieder hoch, um überhaupt irgendetwas zu machen. Also, die ESF war ein Schuß in den Ofen. Zum Glück war in Argentière auch noch die Schule Evolution2, die dann auch noch eine Ausnahme machten - vermutlich, weil wir so nett waren und die andere Schule so schlecht gemacht haben. Jedenfalls hatten die Kinder dann ab Dienstag Skikurs von 09:00 bis 16:30...

Dienstag, 24.02.2009: Die Kinder haben wir pünktlich um 09:00 Uhr in der Skischule abgeliefert (Cate hat Flo - eine der Betreuerinnnen - direkt ins Herz geschlossen), was allerdings auch hieß, dass wir um 07:45 Uhr aufstehen mußten - und das im Urlaub. Egal, Moni war danach Skifahren, und ich bin mit Hermie, Nico und Phillip mit dem Train de Montenvers zur Mer de Glace gefahren. Oben drauf ein netter Spaziergang, da aber beide Kinder geschlafen haben, blieb es auch dabei, zur Gletscherhöhle runter hätten wir es mit zwei schlafenden Kindern auch nicht geschafft.

Die Kinder sind bei Evolution 2 super aufgehoben, Luke kommt (vermutlich auch dank etwas kleinerer Skier und vor allem passender Schuhe, die wir ihm Montag Abend ausgeliehen haben) super den Berg runter, Cate ist vergnügt und schäkert mit den Betreuerinnen, bis die Schwarte kracht, und nach dem Ende des Skikurs gibt es immer noch Kuchen und Saft bis zum Abholen. Und Nutellabrote...

Mittwoch, 25.02.2009: Nachdem es mir Dienstag noch gelungen ist, eine Tour auf das Mer de Glace zu buchen, bin ich Mittwoch also mit einer Gruppe auf den Gletscher. Sehr schöne Wanderung mit beeindruckendem Panorama, sportlich nicht sonderlich herausfordernd, aber eben sehr schön, siehe Fotos unten. Abends begeisterte uns die Sonne mit orange-roter Beleuchtung der umliegenden Berge, es war wirklich ein spektakuläres Schauspiel. Abends haben wir dann noch im "Au Village des Praz" lecker Abendessen eingekauft (Paté etc.).

Nico schmollt, weil er keinen Junior Whopper bekommt   Moni träumt von McNuggets Wir sind zufrieden L'artichaud in Strasbourg Frisch Verlobte
So sah unser Domizil aus Luke kämpft noch mit dem Seillift Cate ebenfalls.... Moni schaut zu Luke noch etwas wackelig bei der Abfahrt
Cate in bester Pizza-Haltung   Dienstag: MIt der Bahn zum Montenvers Aguille de Dru Nico und Hermie im Bahnhofscafe Blick auf das Mer de Glace
Nico und Phillip teilen sich den Kinderwagen Mittwoch: Vorbereitung zur Wanderung Oben am Bahnhof Blick auf's Mer de Glace Diesmal schaffen wir es auch bis zur Grotte.  
Lichtspiele am Höhleneingang Auf geht's auf den Berg Wenn sonst keiner Fotos von mir macht Anseilen für den Gletscherteil    
Unser Führer Jean Pierre       Da sieht es schon etwas flüssiger aus
Schneepflug wie es sich gehört   Cate beim Kuchen essen Eiszapfenlutschen Aguille de Dru im Abendlicht  
         
Hier gibt es die besten Gockel in Frankreich - sagt Hermann          
 

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