diverses

Von Schulkindern und solchen, die es werden wollen

31. Januar 2010 « zurück zum Kalender » 14. Februar 2010

07. Februar 2010

   

Frankfurt

Zwischenzeitlich gibt es ein paar interessante Entwicklungen, die berichtenswert sind:

Nico hatte sein voraussichtlich letztes Screening an der Uni bei Dr. Buxmann. Nico ist altersgerecht entwickelt, Sprechen ist nicht seine Stärke, dafür schafft er es, auf den Mülleimer im Bad neben dem Waschbecken zu klettern. Sein Wortschatz beläuft sich auf Ball, Auto, Scarpe und noch ein paar andere, aber vor allem "Freesytle" ist er ganz groß. Er kann minutenlang am Stück schwatzen, ohne ein in unserer Sprache bekanntes Wort rauszubringen, versteht aber so ziemlich alles, was man ihm sagt. Selbst Sätze wie "Hol im Bad doch mal die Hausschuhe" versteht er, holt die Schlappen aus dem Bad und grinst bis über beide Ohren. Beim Screening an der Uni hätte er einen Turm aus 3 Steinen bauen sollen, als Dr. Buxmann dann Moni und Nico im Wartezimmer abgeholt hat, hatte Nico bereits 7 Steine aufeinander geschichtet. Lakonischer Kommentar: "Aha, das können wir also abhaken auf der Liste".

Bei Catie steht das Thema Schule immer noch ganz oben auf der Tagesordnung. Sie übt immer noch fleißig, und am Montag war Elterngespräch im Kinderladen zu dem Thema. Die beiden Erzieher (Pit und Udo) sehen Catie ganz eindeutig in der Schule, sie sei intellektuell so weit, könne sich besser konzentrieren als alle anderen und habe auch eine unglaubliche Ausdauer - was man ja angesichts ihres Outputs ja nur bestätigen kann. Allerdings, und dass ist die Ansicht der beiden Erzieherinnen (Sabine und Annette), ist sie in vielen Dingen immer noch sehr kindlich und hat im Moment auch so eine Kleinmädchen-Babystimme drauf, die es schwer macht, sie als Schulkind zu sehen. Außerdem ist sie sehr anfällig für Kritik, selbst bei kleinsten Kritikäußerungen (von Schimpfen kann da meist noch keine Rede sein) bringt sie total zum Zusammenbruch mit Heulanfällen, von denen sie sich kaum noch beruhigt - meist erst nach 15 bis 30 Minuten. Was natürlich für die Schule schlechte Voraussetzungen sind. Allerdings ist allen unklar, warum sie so empfindlich reagiert. Sie will es vermutlich im Moment allen recht machen und ist dann extren enttäuscht, wenn es nicht klappt.

Luke liest jede Milchtüte vor (homogenisiert und pasteurisiert) und Abends Bücher. Heute Abend, nachdem wir alle Kinder schon schlafend wähnten und gemütlich das 4tel-Finale im DFB-Pokal schauen, kam wieder raus und meinte, er hätte so starke Kopfschmerzen, dass er nicht schlafen könne. Vor dem Fernseher ging es ihm dann aber direkt wieder gut

Im Liebighaus bei Houdon Auf dem Weg nach Hause Rotbäckchen... ... auf der Schaukel Immerhin inhaliert er jetzt bereits alleine
   
 

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