2010-12-23 Skiurlaub Zillertal (21 Bilder)

Die Skiferien begannen etwas eingeengt. Der ICE von Frankfurt nach München war angesichts der starken Schneefälle mit anschließen-den Flugausfällen und Autobahnsperrungen noch voller als sonst, was bedeutet, dass selbst im Kleinkindabteil, das normalerweise schon einen heiligen Ort für andere Reisende darstellt, noch 4 weitere Personen herumstanden. Aber auch das konnte uns natürlich nicht vom Ferienbeginn abhalten, und schon knappe 90 Minuten später als geplant (20:30 statt 19:04) sind wir auch in München angekommen.

Hermann hatte netterweise das Auto an den Karl-Preiß-Platz gestellt, und dann sind wir zu Robi und Nahrin, gefahren, die sich netterweise bereit erklärt hatten, auf die Kinder aufzupassen, während wir am Freitag Abend noch bei Accenture auf der Office-München-Weihnachtsfeier waren. Die Party war recht nett, allerdings war die Anzahl der Personen, die wir kennen, sehr gering. Immerhin haben wir dann doch noch 4 Leute getroffen, die wir kannten, und so war es bis kurz nach Mitternacht ein schöner Abend.

Der Samstag verging mit der Anreise nach Fügen im Zillertal (die Anreise selbst war nicht so lang, aber wir waren dann wieder einmal beim Schmid (Jacken für die Kinder kaufen, Hemd für mich etc.) und waren dann kurz vor 17:00 Uhr in Fügen.

Sonntag Morgen hat Nico uns pünktlich geweckt, und dann haben wir die Kinder bei den diversen Skischulen angemeldet. Lukas hatte ja schon lang verkündet, dass er unbedingt Snownboard fahren möchte, und hat also auch einen Snowboardkurs bekommen, Catie war mit Philip im Skikurs, und Nico, der eigentlich auch einen Skikurs machen wollte / sollte ("Will auch Ski fahren"), hatte dann aber doch keine Lust, als er im Skikindergarten war, dann aber zum Glück sehr happy mit seiner Kinderkrippe, die praktischerweise auch in der Talstation war - und wegen Vorsaison war neben Nico auch nur ein weiteres Kind da, so daß er die ganze Aufmerksamkeit der zwei Betreuerinnen für sich hatte.

Gegen 13:30 haben wir Lukas wieder abgeholt (2 Std. Snowboard und Mittagspause) und sind mit ihm dann noch einmal eine Runde auf der großen blauen Piste gefahren, die aber leider zu einem Teil aus Ziehwegen bestand und teilweise auch zusammen mit der roten Piste lief und damit etwas zu schwer für ihn zu fahren war. Aber auf einigermaßen breiten und flachen Pisten fährt er sehr schön und macht seine Bögelchen.

Als ich Nico gegen 15:30 wieder abgeholt habe, war er sehr zufrieden (bis auf die Tatsache, dass er gerade gewickelt wurde) und mampfte eine Reihe Äpfel in sich rein. Die zwei großen sind auf dem Rückweg (knapp 12km von Hochfügen nach Fügen) im Auto eingeschlafen und waren kaum wach zu bekommen, als wir dann noch bei einem Sportgeschäft angehalten haben, um ein paar Handschuhe für Luke zu kaufen.

Der Rest der Woche verlief im Prinzip ähnlich: Morgens mehr oder weniger große Hektik (ging aber eigentlich noch), die Kinder um 10:00 in den diversen Skikursen / Krippen abgegeben und dann mit Moni (und Andi / Christine, das wechselte täglich) auf die Piste. Gegen 13:30 Lukas wieder abholen (er hatte Nachmittags keinen Kurs) und mit ihm noch ein wenig gefahren, und gegen 15:30 dann auch Catie und Nico abholen.

Es war schon interessant zu sehen, wie Lukas auf dem Board jeden Tag sicherer wurde. Am Donnerstag, unserem letzten Fahrtag, ist er mit uns anstandslos und kaum langsamer als wir die blauen Pisten runtergefahren, und auch die steilen "roten" Stellen hat er problemlos gemeistert, in dem er sehr zügig und sicher im Querstand abgerutscht ist.

Am Donnerstag war übrigens auch das Skirennen von Catie und den anderen Skifahrern. Am Vorabend große Krise: Ich will bei dem Rennen nicht mitfahren. Ja warum denn nicht? Ja weil ich da sowieso verliere und überhaupt. Nach ein wenig Pep-Talk meinerseits (hab auch noch nie was gewonnen, aber Spaß macht es trotzdem und spannend ist es auch) hat sie dann eingewilligt, sie könnte ja doch mal mitfahren und schauen, wie es denn so wird. Und was kommt raus? Catie ist nicht nur das schnellste Mädchen in ihrer Gruppe, sondern das schnellste Kind in ihrer Gruppe (es waren noch 4 Jungs dabei, die alle größer waren) und sogar das schnellste Kind überhaupt, dass diese Strecke gefahren ist! Damit hatte sie einen grandiosen ersten Platz, und Daniela, die holländische Skilehrerin hat sich gar nicht mehr einbekommen vor Freude über ihre tollen Kinder. Zurecht :-)

Donnerstag Nachmittags sind wir dann nach W'ham zurück, wo Uli und Silke ja schon mit einem Weihnachtsbaum auf uns warteten...

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