2010-12-24 Weihnachten in Westerham

Heilig Abend gab es ja auch noch. Tagsüber wurde gemütlich der Weihnachtsbaum geschmückt, das Theaterstück in München haben wir leider fallen gelassen - es war um 10:00 Uhr in Dachau und man hätte um ungefähr 08:00 Uhr aus Westerham losfahren müssen, um rechtzeitig da zu sein. Das wollten wir keinem der anwesenden Großeltern zumuten.

Dafür sind anschließend alle Steiningers und Hoppens in die Kirche gegangen, und ich konnte gemütlich den Tisch decken und hatte nach 1 Woche mit Großfamilie mal für eine Stunde "das Schiff für mich allein". Auch mal schön.

Weil dann um 18:00 Uhr alle wieder da waren, aber noch keine Hunger hatte, haben wir erst einmal ein paar Lieder gesungen: Mama am Akkordeon, ich auf Lukas' Gitarre und der Rest mußte singen (oder zuhören, ich bin mir nicht sicher, was das kleinere Übel war...). Und dann wollen die Kinder noch die Weihnachtsgeschichte vorführen, die sie am Abend zuvor oben im Kinderzimmer mit viel Herzblut und Einsatz (und leider auch Unmut, weil sie anscheinend nicht so recht vorankamen und zu wenig Schauspieler bzw. zu viel Doppelbesetzungen hatten) geübt hatten. Philip war jedenfalls vorbildlich als Jesuskind, dass unter der Decke lag und sich nicht rührte, und der Rest war abwechselnd Engel, Hirte, 3 Weisen oder Maria und Josef. Josef war allerdings gerade Holz suchen, denn er war nicht da. Aber Maria (Carlotta). Und Herman auch, denn der ist - wie üblich - erst mal auf dem Sessel (das Sofa war ja durch das Jesuskind belegt) eingeschlafen ;-)

Irgendwann durften die Kinder dann auch mal ihre Geschenke auspacken. Nico war sehr süß, er ist mit seinem Schleich-Pferdewagen (und anschließend mit seinem 60cm langen Feuerwehrauto und allen anderen Geschenken auch) von einem zum anderen gelaufen (und hat dabei wirklich KEINEN ausgelassen) und hat allen gezeigt: "schau mal , wie cool, ein [hier einsetzen: Pferd, Feuerwehrauto, Ball...]). Die in früheren Jahren übliche Hektik beim Geschenke auspacken ist schon erheblich geringer geworden, auch wenn die Kinder natürlich ganz erpicht waren, ein ums andere Geschenk auch für die Erwachsenen anzuschleppen und auszupacken.

Irgendwann haben wir dann doch gegessen, und die Kinder waren sogar einigermaßen lang dabei, und gegen Mitternacht hatte das ganze Spektakel dann auch ein Ende...

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