2011-02-10 Ellenbogen

So schnell kann es gehen. Kaum ist man wohlbehalten vom Skiwochenende wieder daheim und geht des Abends entspannt kicken, fällt man dumm, stützt sich mit den Armen ab und kugelt sich dabei den Ellenbogen aus. Den linken. Es tat höllisch weh und sah auch sehr schlecht aus, zum Glück war der Rettungswagen schnell da und die Fahrt ins BGU auch recht fix. Dort in der Notaufnahme dann wieder einrenken, allerdings springt das Mistding direkt danach wieder raus, als wir versuchen, den Arm zu strecken. So weit, so schlecht. Also wieder einrenken, eingipsen und dann erst mal abwarten. Zum Glück hatte ich da schon einen gehörigen Cocktail Medikamente intus, aber auch mit dem war es nicht so toll, den Ellenbogen nochmal rausspringen zu spüren. Am Dienstag dann MRT und Diagnose “Ruptur des ulnearen Seitenbandes”, also des Bandes, welches an der Innenseite den Ellenbogen fixiert. Donnerstag OP mit allem drum und dran, und zum Glück war der Arm zwischenzeitlich weitgehend schmerzfrei, was zum Teil sicherlich auch an den Medikamenten lag. Das Wochenende war dann schon wieder recht erträglich, ich hatte zwar immer noch einen Gips (einen neuen), dazu aber auch eine Titanschraube im Oberarm, konnte die Schmerzmittel bereits am Samstag absetzen und hab eigentlich nur noch auf meine Orthese (Exoskelett für das Ellenbogengelenk) gewartet. Die kam dann Montag, da hatte ich dann auch bereits die erste Physio-Einheit (also 8 Tage nach dem Unfall), und am Dienstag haben sie mich bereits wieder rausgelassen. 8 Tage durfte ich dann noch daheim bleiben und habe mich dann am 23.2. das erste Mal wieder ins Büro gewagt - nur halbtags, aber immerhin.... Netterweise sind Uli und Silke, die ja während des Ski-Wochenendes auf die Kinder aufgepasst haben, die meisten Zeit auch da geblieben und haben Moni mit den Kindern geholfen - sonst wäre das alles etwas Overkill gewesen.

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