2011-07 Sommerurlaub Bayern

2011-07-15  << zurück zum Kalender >> 2011-08-07

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Donnerstag, 21.07.2011

Am Donnerstag einer anstrengenden Woche ging es los. Nachdem uns ein paar Freunde schon vom Playmobil Funpark vorgeschwärmt haben, sind wir auf dem Weg nach Süden dort rausgefahren und haben uns dort einen laaaangen Nachmittag lang vergnügt. Im Prinzip ist das ganze ja eigentlich nur ein großer Spielplatz, der in sehr viele Themenwelten (Ritter, Bauernhof, Piraten etc.) unterteilt ist und mit sehr vielen lebensgroßen Playmobil-Figuren garniert ist.

Aber: Alle Kinder haben großen Spaß dabei, in der Westernstadt Gold zu schürfen, auf dem Piratenboot rumzuklettern, und überall gibt es Wasser zum Plantschen (es ist gut, immer einen Satz Wechselklamotten im Auto dabei zu haben...). Das Essen ist lecker, das Eis groß, und als es dann angefangen hat zu regnen, haben die Kinder einfach drinnen an den riesigen Playmobil-Tischen weiter gespielt. Noch flugs einen Geocache gesucht und ab ging es nach Westerham.

Freitag, 22.07.2011

Der Tag war dem Aufräumen gewidmet. Ich habe einen guten Nachmittag damit verbracht, den Kabelsalat im Wohnzimmer zu bändigen (zumal wir auch noch die Frankfurter und die Westerhamer Stereoanlagen getauscht haben), es wurde gesaugt, geputzt, Wäsche sortiert und was weiß ich nicht alles. Muß halt auch mal sein

Samstag, 23.07.2011

Freitag Abend sind auch die Berliner angekommen, und das Wetter konnte uns (naja, den hartgesottenen Teil...) nicht davon abhalten, einen schönen Ausflug in die Berge zu machen. Es ging zum Luegsteinsee und dort zum sogenannten Grafenloch, einer Mini-Burg in einer Höhle im Luegstein. Eine sehr schöne Tour, es hat quasi nicht geregnet und die Kletterei rauf zu Höhle war für alle Kinder spannend (für uns auch). Weil es dann doch noch ein kleines bisschen wärer wurde, sind Bert und die mittleren Kinder tatsächlich noch ins Wasser gegangen. Mir war es zu kalt (und Lotta und Nico auch).

Sonntag, 24.07.2011

Dieser Tag war dem Faulenzen und rumlungern gewidmet. Und Bert hat die Nase von seinem Flugzeug abgebrochen. Und wieder dran geklebt.

Montag, 25.07.2011

Vielleicht die Königsetappe dieses Urlaubs. Es ging los in der Nähe von Marktschellenberg, Ausgangshöhe ca. 500 über N.N. zur Toni-Lenz Hütte und in die Schellenberger Eishöhle. Leider hatte Katrin nach kurzer Zeit einen Krampf in der Wade, so daß Moni, Katrin und Nico den Tag "unten" verbracht haben und erst am Nachmittag per Seilbahn hochgefahren sind. Eine tolle Tour über gut begehbare Wanderwege. In der Hütte (gute 4 Stunden Fußmarsch später) gab es eine schöne Brotzeit, um dann die Führung durch die Eishöhle anzutreten. Auch wenn es nicht die größte Höhle dieser Art ist, war das schon mal sehr eindrucksvoll. Eis, wohin man schaut, und der Übergang von draußen (und es war ja auch nur 20° warm) nach drinnen (+/- 0°) war wie in er Kältekammer im Supermarkt zu spüren - vor allem beim Rausgehen.

Anschließend dann der fast noch spektakulärere Aufstieg über den Thomas-Eder-Steig auf den Salzburger Hochthron (1853m ü NN), von wo wir dann alle gemeinsam mit der Seilbahn wieder abgefahren sind. Die Bilder sprechen für sich, wobei man dazu sagen muss, dass die Sicherungen erstklassig in Schuß sind und die Wege sehr breit, so dass man die Kinder problemlos zwischen sich und die Wand nehmen kann. Die Klettergurte hatten wir zwar dabei, haben wir aber gar nicht benötigt.

Dienstag, 26. Juli 2011

Das Volk wollte an den See, also fuhren wir an den See. Die Kinder durften Baden, ich durfte Geocachen, die Damen Kaffee trinken und Papa durfte sich ca. 10 Minuten über den Trottel aufregen, der sein Kaugummi dort hingespuckt hat, wo er sich später hingesetzt hat. Ist aber auch wahr...

Mittwoch, 27. Juli 2011

Die Kinder wollten an einen See, Bert, Uli, Silke und ich wandern, also haben wir uns geteilt und sind dann doch alle zum Walchensee gefahren. Das Wandervolk ist dann auf den Herzogenstand gelatscht (bzw. mit der Bahn hoch...), aber leider zog genau, als wir oben waren, eine riesige Front auf, und also sind wir wieder runter. Leider sind bei Ulis Wanderschuhen die Laufsohlen abgefallen, und bis wir dann unten waren (tapfer ist er bergab gelaufen) hatte sich auch die Untersohle aufgelöst. Schlußendlich ist er quasi barfuß abgestiegen.

Moni, Katrin und die Kinder haben wir dann am Kochelsee getroffen, aber so richtig bade-Wetter war dann auch nicht mehr. Dafür haben wir schön gegrillt daheim.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Kleiner Bade / GC-Ausflug zum Hackensee in der Nähe von Holzkirchen. Gegen Ende sehr verregnet, aber ein sehr schöner Geocache!

Freitag, 29. Juli 2011

Der zweite Höhepunkt des Urlaubs: Nochmal an den Königssee! Nachdem wir letztes Mal bei St. Batholomä zur Eiskapelle (Watzmann Ostwand) gelaufen sind, sind wir dieses Mal direkt durch zur Salet und von dort um den Obersee rum zur Fischunkelalm. Unglaublich, unglaublich, unglaublich. Von der Fischunkelalm kann man dann noch ein Stündchen weiterlaufen zu den Röthbachfällen, mit fast 500m die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Gebadet wurde natürlich auch, und ein paar GC lagen auch herum... Da MUSS ich noch mal zum Wandern hin!!!

was wir am Wochenende 30./31.7. gemacht haben? Keine Ahnung...

Montag, 1. August 2011

Eigentlich wollten wir zu einer Burg in der Nähe, aber dann bin ich beim rumstöbern auf die Wolfsklamm gestoßen, also sind wir (mit Graziella und Lea Ströter!) durch die Wolfsklamm gelaufen bis hoch zur St. Georgenbergkirche, wo es für alle Beteiligten ein leckeres Eis / Kaffee gab. Sehr schöne Tour, muss ich sagen, auch wenn die Fahrt dann doch etwas lang war. Dafür haben wir am Achensee noch ein Ründchen gebadet und vor allem die Kitesurfer bewundert.

Nico ist übrigens in der Wolfsklamm von einer Wespe gestochen worden, und das beschäftigt ihn noch sehr. Erstens hat er jetzt große Angst vor Wespen, zweitens erzählt er jedem die Geschichte und er will zum Eis essen gehen immer ins Haus, weil es da weniger Wespen gibt (angeblich). Aber er warnt auch immer, wenn er eine Wespe (er sagt "Weste") sieht.

Dienstag, 2. August bis Freitag, 5. August:

Der Rest des Uraubs floß gemütlich dahin. Wir waren noch am Chiemsee segeln (naja, eher Flaute schieben, aber zum eingewöhnen sicher nicht schlecht), haben uns ein bisschen im Garten rumgetrieben und auch den ein oder anderen GC gesucht. Höhepunkt dabei war sicherlich der GC "The Cube", bei dem Luke (gesichert von mir) auf einen ca. 10m hohen Baum geklettert ist, um von dort die Kiste runter zu holen. Ganz schön spannende Aktion, und seitdem will Lukas nur noch GC mit einer Terrainwertung 4 oder höher bergen...

Auf dem Rückweg haben wir dann noch eine ausgiebige Pause in der Salzachklamm gemacht (in der Nähe von Feucht), einem wirklich schönem Flüsschen mit einem mindestens ebenso schönen Biergarten. Nico war mehrmals alleine (!) an der Essensausgabe, um Gurken, Limo oder Eis zu kaufen. Hat auch immer geklappt. Schöne Ecke, und auf dem alten Ludwig-Main-Donau-Kanal kann man bestimmt toll paddeln.

Leider ist uns an dem Tag auch ein Hund vor das Auto gelaufen (genau an der Ortsausfahrt Westerham), der einem Reh hinterher war (das Reh haben wir aber nicht mehr gesehen). Es machte klong, jaulte, ich habe den Hund noch im Rückspiegel die Straße kreuzen sehen, aber als wir wieder zurück waren, war er schon tot. Wir konnten mit dem Auto zum Glück weiter fahren, und der Hundehalter war auch kurz danach zur Stelle, so dass wir die Kosten (1.500 EUR) wohl erstattet bekommen von der Versicherung, aber schön war das nicht. Nico erzählt immer noch (4 Wochen später) davon, dass wir in die Werkstatt müssen, weil ja der Hund in unser Auto gelaufen sei und ich außerdem immer langsam fahren muss, damit die Hunde nicht unter unser Auto laufen. Scheint ihn auch sehr zu beschäftigen...