2011-10-16 Val Verzasca

Der Sonntag begrüßt uns mit strahlend blauem Himmel und sonnigen 20°, nach einer kurzen Diskussion des möglichen Programms stellt sich aber raus, dass Moni noch zu schlapp ist für jede Tour, die länger dauert als bis zum Negozietto um die Ecke, und Catie keine Lust hat. Also schnappe ich mir die 2 Jungs und fahre nach Lavertezzo ins wilde Val Verzasca (wo James Bond von der Staumauer gesprungen ist).

Die Tour führt uns flussabwärts, zuerst eine Weile am Fluss entlang, bevor es dann in der Nähe von Corippo langsam steil wird. Dummerweise schafft es Nico noch vor Corippo, bei der Brotzeitpause seinen Fuß mitsamt Schuh und Socken ins Wasser zu stecken (es war aber wirklich auch so klar, dass er es vermutlich tatsächlich nicht gesehen hat), und danach hatte er dann nasse Füsse - zumindest der rechte Fuß, beim linken nur der Socken oben. Was also tun? Umdrehen oder weiter? Ich entschließe mich zum weiter laufen, Nico läuft links barfuß, rechts mit feuchtem Socken, und in Corippo der Zwischencheck: Füße warm und links sogar trocken.

Also GC gesucht (Downtown Corippo), Brotzeit gemacht und weiter im Text. Kurz hinter Corippo wurde es dann richtig knackig, also habe ich Nico dann in die Kiepe genommen, und Lukas mußte ab da die Brotzeit tragen. Was er fast klaglos gemacht hat. Oberhalb von Magliosa auf einer kleinen Alm dann noch ein kleiner Stop mit GC (ab dem Nico dann wieder laufen mußte) und über die alte Landstraße (jetzt gesperrt, dafür wildromantisch) runter zur Staumauer (GC Staumauer Verzasca). Dort standen dann 14,7km auf dem Zähler, davon ist Nico ca. 8 alleine gelaufen.

Leider hatte er dann am Schluß doch eine Blase an seinem linken Fuß, aber der rechte (zwischenzeitlich hatte ich den nassen Socken ausgezogen) Schuh und Fuß waren komplett trocken. Super Schuhe, sage ich. Obwohl wir eigentlich recht pünktlich für das Postauto waren (20 Min zu früh), dachten wir uns, wir versuchen mal, per Autostop wieder nach Lavertezzo zurück zu kommen. Das erste Auto war ein Peugeot iOn (so 'ne Art Smart) mit zwei Israelis, die uns dann auch prompt mitnahmen.

War zwar eng, aber dafür schnell, und dann ging es auch ohne weiteren Zwischenstop nach Hause

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