Jan 2012 - Skiurlaub im Almtal

Das Jahr klang mit Schnee aus und fing auch mit Schnee wieder an. Während ich zwischen den Jahren noch arbeiten musste und also in FFM von 08:00 bis 20:00 im Büro war und anschließend eine Pizza aufgebacken habe, durfte Moni mit den Kindern in Westerham bleiben. In Richtung Skiurlaub haben wir uns dann aus zwei verschiedenen Orten aufgemacht: Moni per Auto aus Westerham, und ich habe mich am 30.12. um 23:00 Uhr in den Nachzug (Liegewagen) gelegt, der mich mit einmal umsteigen um 06:30 pünktlich um 08:00 Uhr am 31. nach Grünau fuhr. Dort hat mich die nette Martina aus dem Hochberghaus gleich aufgegabelt und wir sind zusammen zur Talstation des Kasberglifts gefahren. Moni war bereits am Vorabend mit den Kindern und reichlich Gepäck nach oben gegondelt und dann auch mit dem Skidoo zum Hotel gefahren, und das Vergnügen hatte ich dann auch am 31. mitt allen Skiern samt Schuhen und sonstigem Gerümpel.

Das Hotel liegt sehr idyllisch mitten im Skigebiet, man kommt im Sommer mit dem Auto hin, im Winter aber tatsächlich nur zu Fuß, mit Skiern oder eben dem Skidoo, wenn man mal was transportieren muss. Hat den Vorteil, dass man wenig Anfahrt hat, aber auch den Nachteil, dass man sehr pünktlich den letzten Zubringerlift nehmen muss, sonst muss man nämlich tatsächlich zu Fuß gehen (was aber auch nicht so schlimm ist, habe ich mehrfach gemacht)

Nico war eigentlich für einen Skikurs angemeldet, war aber dann den ganzen Tag über nölig und hat sich beschwert, dass die blöden Ski dauernd wegrutschen, also habe ich den Versuch dann gegen 1400 Uhr abgebrochen und er hat die restlichen Tage tagsüber mit Viktoria, dem ungarischen Mädchen für alles (Service, Massagen, Kinderbetreuung und vermutlich noch ein paar Dinge mehr) verbracht. Da hat er zwar jeweils dann etwas gemault (ich will nicht zur Viktoria), aber es half ja nix, denn Skikurs ging ja auch nicht. Meistens habe ich ihn dann aber gegen 1400 auch ausgelöst und bin mit ihm dann Schlitten gefahren, was recht gut ging, da die Forststrasse ins Tal schön zu fahren war und man dann mit der Gondel gut wieder hochfahren konnte.

Lukas und Catie haben natürlich einen Snowboard- bzw. Skikurs gemacht und waren auch sehr angetan von ihren jeweiligen Lehrern. Nico, Lukas' Lehrer, konnte sogar Sprünge und andere Stunts auf dem Board und hat sie auch gerne vorgeführt, die Lukas dann natürlich gleich nachmachen wollte (mehr oder weniger erfolgreich). Aber er hat ihm Talent attestiert und gemeint, er solle weiter Snowboarden und auch mal ein paar Tricks üben. Ist nur etwas weit weg zur nächsten Halfpipe aus Frankfurt.

Catie hat sich ebenfalls gut gemacht, auch wenn der Kurs eigentlich etwas zu wenig anspruchsvoll für sie war - aber sie war dadurch immer die Beste und mit Lucia in einem Kurs und dadurch auch beide sehr zufrieden.

Fahrerisch war das Gebiet allerdings nicht so anspruchsvoll, es gab viele Schlepplifte an vielen blauen Pisten, wenige rote Pisten (ebenfalls an Schleppern) und außerdem haufenweise Ziehwege. Dazu kam, dass der Schnee entweder nass und sulzug war (an den beiden Regentagen) oder so pappig (an den zwei Neuschneetagen), dass ich mit dem Board ständig stecken geblieben bin uns so richtige Fahrfreude nicht aufkommen wollte... Donnerstag / Freitag war dann Schneesturm in Ö-Reich, weswegen die Zubringergondel in den oberen Bereich geschlossen war. Daher haben Jörn, Chrtsitoph und ich uns dann Schneeschuhe bzw. Tourenski ausgeliehen und sind in stürmischem Wind (immer schön auf der Piste) nach oben zur Sepp Huber Hütte gelaufen. Was wirklich traumhaft schön und vor allem sehr sehr einsam war.

Bei einer der morgendlichen Zubringerfahrten zur Skischule ist dann leider noch das vollbesetzte Skidoo umgekippt, es gab diverse blaueste Flecken und sonstige Malaisen, aber zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt und alle hatten ihre Helme auf. Das hätte auch anders ausgehen können.

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