Osterferien 2012

31.03.2012 - Hinfahrt Urlaub in Antibes: Abfahrt am Freitag Abend gegen 20:00 Uhr in FFM, Ankunft und Lugano (Sorengo) am 31.3. um ca. 03:00 Uhr. Erste Glückwünsche an Moni kurz hinter Basel auf der Autobahnrasstätte. Nach kurzem Schlaf am Samstag Geburtstagsfrühstück und Geschenke auspacken. Der geschenkte Milchaufschäumer erzeugt mit guter deutscher Milch Schaum von Bauschaumähnlicher Konsistenz - siehe Bilder. Die Kinder und Moni sind begeistert. Gegen Mittag fahren wir weiter nach Antibes, erst nach Genua und dann immer an der Küste entlang. An einem Bennet auf dem Weg noch 200 EUR Großeinkauf, Picknick und dann weiter. Es zieht sich dann doch ganz schön, gegen 18:00 Uhr sind wir in Antibes, ausräumen und ab in die Stadt. Dort beim Abendessen sind die Kinder fast am Tisch eingeschlafen, haben sich aber gut benommen....

01. April 2012 - Cap d'Antibes Ein Rundweg um das Cap d'Antibes. Sehr schöne Wanderung über die Felsen der Küste. Abends dann noch eine Runde in die Stadt, eigentlich wollten wir ein Eis essen, aber leider war keine Eisdiele mehr offen. Lukas hat die Antibois sehr bedauert, dass sie quasi niemals Eis essen können. Dafür waren wir dann im Yachthafen und haben uns die 110m lange Yacht des Emir von Quatar angesehen (und ein paar andere Schiffe, die aber wirklich erheblich kleiner waren). Die Kinder haben dann aber das fehlende (allerdings versprochene) Eis beklagt und daher haben wir dann in der Stadt noch eine Runde Calippo ausgegeben - immerhin die Trinkhalle hatte noch offen.

02. April 2012 - Peillon und Peille Ins Hinterland von Nizza. Zuerst nach Peillon, einem wildromantischen aber leider auch sehr stillen (um nicht das Wort trostlosem) Dörfchen, dass auf einer Hügelkuppe trohnt. Ein wenig sind wir durch den Ort gestrolcht, haben dort aber wirklich niemanden gesehen, dann gab es (wie sollte es anders sein) eine Brotzeit und danach (wie sollte es anders sein) auch noch einen kleinen Geocache. Dann sind wir noch ein paar Meter Richtung Peille gewandert, einem weiteren kleinen Ort in den Bergen oberhalb von Nizza, und haben ein paar Freeclimbern zugeschaut. Schon unglaublich. Nach Peille sind wir dann aber doch gefahren, und nachdem wir auch den dortigen GC gehoben und die Stadt besichtigt hatten, gab es eine Runde Crêpe für alle.

In Peille gibt es auch eine Via Ferrata, die im Prinzip nur ein in den Fels gehauener Hochseilgarten ist. Sieht jedenfalls sehr abenteuerlich aus, was man so von außen gesehen hat. Inklusive 2 Höhlen, die schon in neolithischer Zeit bewohnt wurden.

Über eine tolle Bergstraße ging es dann noch kurz nach La Turbie (wo wir aber nur sehr kurz blieben - es wurde langsam kalt) und dann nach Eze, wo aber - bis auf die Restaurants - bereits alles geschlossen war. Also sind wir noch über die mittlere Corniche und durch Nizza zurück nach Antibes gefahren. Das Abendessen in Nizza haben wir uns dann geschenkt, weil Nico bereits eingeschlafen war.

Beim Fort Carré gab es aber noch einen netten kleinen Pizza-Wagen, und dort gab es dann unser Abendessen. Daheim im Hapimag ist Nico übrigens wieder aufgewacht, hat sich noch zwei Stücke Pizza reingepfiffen (es war 22:30) und dann sind alle sang- und klangvoll ins Bett...

03. April 2012 - Cannes plage Eigentlich wollten wir ja auf die Île St. Honorat, aber bis wir dann mal in Cannes waren, etwas zum frühstücken hatten etc. war es natürlich so spät, dass alle erst mal Hunger hatten. Also gab es erstmal Frühstück. Dann wollten die Kinder ein wenig im Sand spielen, und ich habe die Zeit für ein Nickerchen genutzt. Als ich dann wieder wach wurde, war Nico gerade bis zum Bauch im Wasser. Was nicht so schlimm wäre, wenn er nicht komplett angezogen gewesen wäre. Egal, wir hatten ja noch ein paar Sachen, die wir ihm anziehen konnten. So ging es dann weiter, ich habe noch ein weiteres Nickerchen gemacht, die Kinder eine Sandburg gebaut etc. bis dann Lukas und Catie auch mal bis zum Bauch im Wasser standen. Ebenfalls angezogen. Leider hatten wir für die beiden keine Sachen mehr dabei, und auf die Insel rüber mit einer Jacke um die Hüften und sonst nix drunter war auch nicht das Ideale. Also sind wir dann mal mit Sack und Pack wieder zurück nach Antibes, nicht ohne zwischendurch im Leclerc mal noch ein wenig Käse zu kaufen...

Da das Wetter so schön war und wir eh nichts anderes vor hatten, sind wir dann zu Fuß direkt nach Juan Les Pins gegangen und dort durften die Kinder dann mit den Neos von Uli & Silke auch mal richtig ins Wasser - und so war es ein sehr gemütlicher Strand-Nachmittag. Abends sind wir dann noch zum Nachtcache “Rencontre nocturne avec Bonaparte” aufgebrochen, und bis Stage 5 ging es auch ganz gut, aber irgendwann ist Nico auf meinem Arm eingeschlafen, Catie war auch etwas müde und dann haben wir doch abgebrochen... Naja, wir kommen ja mal wieder....

04. April 2012 - Hinterland Eigentlich sollte es zum Gorges du Verdon gehen, aber bis wir in Grasse sind, regnet es in Strömen und wir beschließen, den Gorges ein anderes Mal zu besuchen. Da auch Grasse in strömendem Regen keinen Spaß macht, fiel mir noch ein, dass es immerhin noch eine Höhle in der nähe gibt (die Grottes des St. Cezaire), und praktischerweise ging die Führung gerade los, als wir dort angekommen sind. Als wir wieder draußen waren, hatte es auch aufgehört zu regnen, also Grasse zweiter Anlauf. Dummerweise ist Nico kurz vor Ortseingang Grasse eingeschlafen, und da wir ihn schlafen lassen wollten, sind wir aus dem Parkhaus wieder raus und weiter Richtung Vence. Nico ist natürlich 5 Minuten hinter Grasse wieder aufgewacht....

Es folgte eine schöne Tour rund um den Gorges du Loup, ein Blitzbesuch bei den Cascades du Loup (kann man sich sparen, den EUR Eintritt). Kurz vor Vence ist Nico wieder eingeschlafen, und es regnete auch wieder mehr, also sind wir nach Monaco ins Ozean-Museum. Die Kinder wollten ja ins Marineland, aber das war uns mit 150 EUR all in zu teuer, und das Aquarium erschien uns eine gute Alternative. Ehrlich gesagt war es zumindest billiger als das Marineland, aber wer in Monterey war, der findet das Musee Oceanographique de Monaco nicht mehr ganz so aufregend. Da sind wir leider etwas versaut, muss man wohl sagen...
Nach dem Museum haben wir noch eine kleine Runde auf dem "Rocher", dem Burgberg, gedreht, leider hat es aber auch hier nach kürzester Zeit wieder sehr stark geregnet, und so sind wir dann doch in ein Restaurant geflüchtet, wo das Essen nicht schlecht, der Nachtisch aber schlichtweg phänomenal war - insbesondere das Cassis-Eis der Kinder....

Zurück waren wir mal wieder erst gegen 22:00 Uhr...

05. April 2012 - Gorges du Loup Im Gorges du Loup waren wir ja nun gestern schon, aber bei Durchsicht der Caches, die wir dort NICHT gefunden haben, war klar, dass wir da noch einmal hin mussten! Und zwar zum Trou noir. Wie sich zeigt, führt ein Teil des GR51 (von Menton aus nach Westen) durch den Gorges du Loup über die sog Balcons du Loup an einem Aquädukt entlang. Hat den Vorteil, dass es schön flach ist und man sich nicht verlaufen kann und viele Tunnels gibt es auch noch.

Doch der Reihe nach. Nach dem ausgiebigen Frühstück sind wir erst einmal nach Gourdon gefahren, welches Endpunkt der Wanderung sein sollte. Eigentlich wollten wir dann mit dem Bus nach Bramafan fahren, auf dem Parkplatz stand dann aber ein Wohnmobil aus D-land rum, und die beiden waren so nett, uns mitzunehmen. Also rein ins Auto und runter ins Tal des Loup. Der Weg führte dann immer schön am Rohr lang, zuerst an relativ flachen Hängen, aber irgendwann wurde es immer steiler, und der Weg führte zu einem guten Teil durch Tunnels, weil die Felswände einfach nur noch senkrecht abfielen - was sich bei so manchen Felsdurchbrüchen in den Tunnels oder zwischen den Tunnels sehr eindrucksvoll zeigte. Die Kinder hatten Spaß, und durch 3 Taschenlampen gab es auch wenig Gerangel, wer das Licht halten durfte. Der eigentliche Cache war zwischendurch auch gefunden, und einen großen Teil des strömenden Regens, der zwischendurch über uns herein brach, konnten wir gut im Tunnel aussitzen :-) Leider waren danach aber einige Tunnels mit sehr ausgedehnten Pfützen ausgestattet, über die ich die beiden kleinen dann drüber getragen habe, während die zwei Großen alleine laufen mussten. Kommentar Lukas: Kleiner sein hat manchmal auch seine Vorteile...

Nach guten 8,5 km und einem Schlußanstieg über gute 300 Höhenmeter zurück nach Gourdon gab es noch eine Crepe für jeden und wir waren nicht mal vom Parkplatz runter, als Nico schon eingeschlafen war. Abends wollten wir den Kindern dann mal das lang versprochene Eis einlösen, aber auch in Juan Les Pins war kein Eis zu bekommen. Die Restaurants waren zwar auf, aber Eisdielen immer noch Fehlanzeige...

06. April 2012 - Cap Ferrat Ein schöner Spaziergang um das Cap Ferrat. Zuerst die kleine, dann die große Halbinsel, unterbrochen von zahlreichen Brozeitpausen und dem ein oder anderen Cache. Eine wirklich schöne Tour, die besonders auf der Westseite viele Klüfte und Spalten zu bieten hat, in denen es sich gut klettern läßt. Abends haben wir dann in St. Jean Cap Ferrat gegessen, aber leider war es nicht so berauschend. Die Fischsuppe schmeckte den Kindern nicht (sie war etwas angebrannt), das Entrecôte der Kinder etwas zu durch und die Crème brûlée etwas zu angebrannt. Naja, satt wurden sie trotzdem (dank des vielen Brots), und wir waren mal wieder erst um 22:00 Uhr daheim...

07. April 2012 - Juan les Pins und Nizza Die Kinder wollten einen Strandtag, also gab es einen Strandtag. Juan les Pins ist zu Fuß gut erreichbar, also sind wir mit Sack und Pack an den Strannd gezogen. Heute hatten wir 4-6 bft Wind und die Wellen haben sich bereits Mittags entsprechend aufgebaut. Was eine schöne Brandung. Nach ein wenig Speedminton haben sich die Kinder in ihre neuen Neoprenanzüge geschmissen und “nicht das Wasser berühren” gespielt. Viel Gequietsche, viel Geschrei (Nico brüllt neuerdings immer “Kika live”..., aber gegen den Wind und die Brandung war das kaum zu hören, und die on the beach Massage war auch sehr angenehm. Anschließend sind wir noch nach Nizza, wo es Eis für die Kinder gab, tiefgrünes Olivenöl für Moni und einen GC rund um die Kunst auf öffentlichen Plätzen für mich. Nach einem sehrr späten Abendessen waren wir dann um 23:59 daheim. Neuer Rekord :-)

08. April 2012 - Letzer Tag an der Côte d'Azur Nico war wie üblich gegen 07:00 Uhr bei uns, also bin ich kurz danach aufgestanden und habe angefangen zu packen, Moni kam kurze Zeit später auch dazu. Gegen 10:00 hatten wir alles im Auto und los ging es Richtung Lugano. Bei Roquebrune gab es einen kleinen Zwischenstop am Strand, den Kindern hat es auch super gefallen (bis zu dem Augenblick, als Nico von einer Welle überrollt wurde, die so groß war wie er :-), und uns war es so oder so zu warm, also sind wir dann Richtung Menton weiter gefahren. Ein kurzer Spaziergang um's Cap, dann wollten wir aber eigentlich nur noch ein Eis in Menton essen. Leider war an diesem Tag die Hölle los, und wir haben mit dem Auto fast eine Stunde gebraucht, nur um durch Menton durch zu kommen. Von der Möglichkeit, irgendwo auf ein Eis zu halten, mal gar nicht zu reden. Als wir dann weit außerhalb von Menton (150m vor der italienischen Grenze) einen Platz hatten, war es zu weit (fast 2km) und auch zu spät (fast 17:00 Uhr), um noch mal zurück zu laufen. Also weiter nach Lugano, und die Fahrt war dann auch tatsächlich unproblematisch.
Weil alles andere in unserem Auto schon dutzendmal gehört wurde, haben wir Paul Temple reingeschoben, und die zwei Großen (Nico schlief) zeigten sich begeistert, auch wenn die vielen Morde natürlich etwas unheimlich waren - aber es ist ja nur eine Geschichte. Etwas Zweifel hatten wir schon, aber andererseits werden bei Star Wars noch weit mehr Lebewesen abgeschlachtet, und das hat bisher auch noch keinen gestört...
Gegen 21:00 Uhr waren wir in Lugano und konnten noch ein wenig mit Hermie und Grace schnacken, und dann vielen alle erschöpft ins Bett!

09. April 2012 - Caslano und San Rocco Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Hermie und Grace haben wir noch eine Runde durch Caslano gedreht (bis zum ursprünglich geplante Monte sind wir dabei allerdings nicht gekommen, aber tolles Eis gibt es dort), dort ein wenig rumgelungert und dann zur Nonna Alice gefahren. Die hat sich wirklich gefreut, uns und die Kinder zu sehen und war ganz lebhaft und hellwach. Schön zu sehen.
Danach haben wir noch eine kleine Runde um den Monte San Rocco gedreht (gab natürlich einen kleinen Cache dazu...), und Abends durften die Kinder noch ein wenig Paul Temple mit uns hören - als Nico endlich mal im Bett war.

10. April 2012 - La Cascata di Miele Und wieder eine Episode aus der Geschichte "Tolle Ecken, die wir ohne Caching nie gefunden hätten". Heute einen sehr schönen Wasserfall in der Nähe des Monte Ceneri, zu dem ein wirklich toller GC (Cascata di miele) hinführt. Die Kinder hatten viel Spaß, die Bienen zu suchen, die Rätsel zu lösen (und dabei das Binärsystem kennen gelernt) und am Schluß natürlich den tollen Wasserfall!.
Danach waren wir noch bei Nonna Alice (d.h., Moni war mit den Kindern, ich habe im Auto geschlafen...), die wirklich gut drauf war und sich sehr lebhaft über die Kinder freut!

 

11. April 2012 - Shopping & Alice Es regnet in Strömen, also war lange ausschlafen und ein ausgiebiges Frühstück angesagt. Eigentlich wollten wir auf den Markt nach Luino, wo wir auch letzten Herbst bereits eingekauft haben, aber bei diesem Wetter versprach ein Besuch auf einem offenen Wochenmarkt auch keine große Freude, also sind wir in die große Outlet-Mall Foxtown vor den Toren Luganis gefahren. Dort haben wir dann einige Stunden zugebracht und ein paar tolle Sachen erstanden... Ansonsten ist an diesem Tag nicht viel passiert.

12. April 2012 - Lugano City Heute haben wir den Tag in der Stadt verbracht. Ein kleiner Cache hier, ein kleiner Cache da und zwischendurch mal ein Eis.
Nach dem Besuch bei der Nonna Alice sind wir dann Abends zu einem kleinen Nachtcache aufgebrochen. Eine sehr nette Runde, die nur durch den am Tage vorher ausgiebigen Schneefall getrübt wurde - leider lag schon auf der Startposition Schnee, und weiter oben wurde es naturgemäß nicht mehr weniger. Daher durfte ich Nico, der keine Schneehose dabei hatte, auf den Schultern tragen... Was ihm natürlich gut gefallen hat, wenn er auch auf dem Weg bergab zurück zum Auto etwas Schiss hatte. Dafür war die Aussicht von oben wirklich berauschend, auch wenn wir die eigentliche Dose am Schluß gar nicht mehr gefunden hatten. War aber auch nicht wirklich mehr das Ziel, weil unter dem Schnee eh kaum etwas zu entdecken war.

13. April 2012 - Rückfahrt Da wir noch ein entspanntes Wochenende in FFM haben wollten, stand für den Freitag die Abreise auf dem Plan.
Also sind wir nach ausgiebigen Reinigungsaktionen und einem kleinen Cache nur noch zur Nonna gefahren, haben dort noch Nicola & Sheila mit den beiden Kindern getroffen und sind dann gegen 19:00 Uhr aus Sorengo weg. Einen kleinen Zwischenstop haben wir noch in Biasca eingelegt und sind dann endgültig nach Norden gefahren - und waren gegen 03:30 dann auch in FFM.