2013-10 Herbstferien

Die Herbstferien fangen sehr uneinheitlich an. Während die Kinder ja schon seit einer Woche schulfrei haben, konnten Moni und ich erst in der zweiten Ferienwoche frei nehmen. Moni hatte darüber hinaus in der ersten Woche noch ein Engagement als Trainerin in Osnabrück, also war sie am Mittwoch schon mit dem Auto unterwegs gen Norden. Uli und Silke hatten netterweise angeboten, Nico zu nehmen, und so war ich also mit den zwei Grossen allein daheim.
Und am Mittwoch war Catie noch bei Marla enigeladen, d.h. Lukas und waren nur zu zweit, haben uns eine Pizza im Penny geholt und dann gemütlich den Simpsons-Film über Maxdome geschaut. Donnerstag war Catie dann immerhin auch wieder daheim, und es gab - neben der Pizza - Traumschiff Suprise. Hat auch den Kindern gefallen.
Dummerweise war es bei Moni nicht ganz so angenehm. Die Fahrt nach Osnabrück ging ja noch, leider ist dann noch kurz vor dem Hotel der Wagen kaputt gegangen (Kupplung), und so verbrachte sie einen nicht ganz so romantischen Abend an der Autobahnausfahrt. Mittlerweile ist der Wagen aber wieder in Gevelsberg, nur Moni nicht, die noch in Münster ist - der Zug ist auch ausgefallen...
Heute Morgen (Freitag) habe ich mich also mit meinen verbliebenen Kindern auf den Weg ins Büro gemacht, weil wir danach direkt zum Bahnhof wollten. Ging auch den Tag über ganz gut, wenn man davon absieht, dass das EINE MAL, an dem ich mit der U-Bahn ins Büro fahren will, diese natürlich DREISSIG Minuten zu spät kommt. Und nun fahren wir, sparsam wie wir sind (wir müssen jetzt ja eine neue Kupplung kaufen), über die Dörfer nach Hagen (kostet nur zwanzig statt vierzig Euro).
Der Samstag geht gemütlich los jnd besteht im Wesentlichen aus der Fahrta nach Bensersiel. Gespickt mit ein paar kleinen Caches und einem Stau auf dem Weg nach Norden, sowie einem Ferienauftakteinkauf schaffen wir es wohlbehalten in unser schömes Ferienheim. Am Abend machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch Bensersiel, und genießen die schöne Meeresluft.

Sonntag, 20. Oktober:
Rundstrohballenwettrollweltmeisterschaft in Dornumersiel. Klar, dass wir uns das nicht entgehen lassen können. Lustiges Rahmenprogramm gab es auch noch dazu, z.B. für die Kinder einen kleinen Wettbewerb, bestehend aus Igelball im Heuhaufen suchen, Strohbesenweitwurf und Tauziehen. Dann konnten die Kinder noch Rodeo reiten und die Kombo "Die Spassmaker" sang lustige Lieder, unter anderem mit einer Interpretin namens "Eini van den Slampen". Wir sind dann doch recht schnell an den Strand gegangen und haben dort eine Runde gedreht, anschließend gab es noch ein heiße Waffel für jeden. Abends haben wir dann noch eine kleine Runde durch Neuharlingersiel gedreht und sogar den größten Teil des dortigen Nacht-Caches gemacht, der schon seit Jahren auf seine Lösung durch uns harrt. Eine schöne Runde durch die laue Herbstnacht.

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Montag, 21. Oktober
Als wir so durch N-Siel gestrolcht sind, lagen dort die Ausflugskutter im Hafen rum, und da dachten wir uns, eine kleine Kutterfahrt wäre doch mal wieder eine tolle Sache. Am Montag haben wir also die Kinder erstmal wieder mit ein paar Mützen in Esens eingedeckt, und dann sind wir wieder nach N-Siel. So leer, wie wir dachten, war es aber nicht, es waren ca. 40 Leute auf dem Boot. Die Fahrt war schön, das Wetter meistens gut und die Seeluft toll. Und Nico ist tatsächlich auf dem Schiff eingeschlafen. Kommt auch nicht mehr oft vor. Nach der Rückkehr sind wir noch ein Weilchen durch N-Siel gelaufen und haben ein paar Dosen gesucht, und den Nachtcache konnten wir auch noch zuende machen. Ach ja, und wir haben noch ein Kilo Krabben gepult. War sehr lecker!


Dienstag, 22. Oktober
Die Wettervorhersage sagte das beste Wetter der ganzen Woche voraus, also sind wir am Dienstag nach Langeoog gefahren. Wir waren vor ein paar Jahren ja schon einmal mit Gracie auf Langeoog, damals aber mur in der Stadt. Dieses Mal wollten wir in den wilden Osten erkunden und haben uns daher in Bahnhofsnähe Räder geliehen und sind dann immer gen Osten gefahren. Das Ziel war das Osterhook, das äußerste Ende von Langeoog. Da waren wir gestern mit dem Krabbenkutter schon einmal, nur eben von der andern Seite. Seehunde waren aber keine da, bei Flut sind die ja alle unterwegs, Fische fangen. Die letzte Fähre fährt leider schon um 17:00 Uhr zurück, und so ging der Tag leider viel zu schnell zu Ende.



Mittwoch, 23. Oktober
Heute stand ein Ausflug nach Emden auf dem Programm. Die Kinder haben erstaunlich lange geschlafen, selbst der Nico, und nach einem ausgedehnten Frühstück und ein paar Zwischenstopps waren wir dann auch erst gegen Mittag in Emden. Mittagszeit bedeutet Brotzeit, also gab es erstmal Döner für alle. Wobei Catie und ich uns einen geteilt haben und Moni bei Lukas mitessen durfte. Mal schauen, wie lang das noch geht. Um 14 Uhr sind wir dann zur Hafenrundfahrt aufgebrochen, und die war wirklich toll. Vor allem, weil unsere Kinder (alle) mal ans Steuer durften. Und die dort herumliegenden Schiffe sind schon beeindruckend. Abends war dann noch Kinotag, Wir haben Jim Knopf und die wilde 13 geschaut!



Donnerstag, 24. Oktober
Eigentlich wollten wir eine geführte Wattwanderung machen, aber leider waren wir zu spät und haben keinen Platz mehr bekommen, und für eine Wanderung durch das Watt auf die Inseln ist der Nico immer noch zu klein. Also sind wir einfach so am Priel entlang gewandert und habe die neu gekaufte Schaufel eingeweiht. Mittagessen gab's im Strandrestaurant in B-Siel, und dann ging es zum Windrad nach Westerholt. Aber nicht irgend ein Windrad, sondern ein Windrad, das man besichtigen kann. Enercon (Sitz in Aurich) hat nämlich an ein Windrad eine Aussichtsplattform drangepappt, und die kann man dann besichtigen. Und das Beste ist: Oben ist sogar ein Geocache. Vermutlich der höchste Geocache in Ostfriesland. Schon cool da oben, auch wenn das Windrad leider nicht in Betrieb war. Das wäre sicherlich noch etwas aufregender gewesen.



Freitag, 25 Oktober
Nachdem Lukas am Sonntag beim Minimarathon mitlaufen wollte, wir also mithin am Samstag abend schon in FFM sein wollten, ich aber wiederum nicht meinen ganzen Geburtstag im Auto verbringen wollte, sind wir einfach am Freitag bereits nach Gevelsberg zurück gefahren. Auf dem Weg nach Süden haben wir allerdings noch einen Zwischenstopp in Papenburg gemacht und uns die Meyerwerft angeschaut. Schon beeindruckend , welche großen Schiffe die dort bauen. In Gevelsberg haben wir es dann immerhin geschaft, uns bis um 24 Uhr wach zu halten. Wir haben dann mit Tee (ja, ich werde auch alt) auf meinen Geburtstag angestoßen. Am Samstag haben wir noch eine schöne Runde durch Gevelsberg gedreht und einen schönen Multicache gelöst, für die Kinder gab's ein Eis und Abends eine Pizza aus dem Backofen...
und für den Minimarathon gibt es eine eigene Seite....