2014-03-01 Gevelsmountain

Wir waren mal wieder in Gevelsberg. Freitag nach der Arbeit ging es los, und während die Kinder auf der Rückbank "Oben" geschaut haben, konnten wir uns vorne in Ruhe über die Ergebnisse des Energieberaters austauschen. So eine entspannte Fahrt hatten wir schon lange nicht mehr. Übrigens mal wieder mit Gasthund, denn Yves, der normalerweise bei Anne und Holger wohnt, durfte das Wochenende bei uns verbringen.

Samstag sind wir zur Hohensyburg aufgebrochen, um den dortigen Bergbaupfad zu begehen (und den gleichnamigen Cache zu suchen). Eine tolle Runde, vor allem, da zumindest einer der im Moment frisch gesicherten Stollen offen war, und man ein wenig reingehen konnte. Wie sich später heraus stellte, kann man im Rahmen einer Führung sogar sehr weit rein (über 350m sind erschlossen). Haben zumindest die Bergmänner erzählt, die wir getroffen haben, als wir auf dem Rückweg zum Auto waren. Die sind nämlich seit 20 Jahren dabei, die Stollen zu sichern und für die Nachwelt zu erhalten. Hier kommen wir in jedem Fall noch mal her. Zwischendurch waren wir natürlich auch oben auf der Syburg und dem Denkmal, wo wir als Jugendliche in der Pfadi-Zeit doch den ein oder anderen Abend verbracht haben. Jaja, die Jugend :-)

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Am Nachmittag sind wir mit den Kindern dann ins Cool Runners zum Kart fahren. Praktischerweise waren noch ein paar andere Kinder da, so dass sie eine Kinderrunde aufgemacht haben. Nico war zu Tode betrübt, dass er nicht Kart fahren durfte (er ist halt noch nicht 6), die anderen haben sich frohgemut in die Karts geschwungen. Catie war ja noch nie in einem Kart und entsprechend vorsichtig - sie ist also in Schrittgeschwindigkeit über die Bahn gefahren, während sich alle anderen hinter ihr gestaut haben. Bis sie die blaue Fahne bekommen hat und die anderen durchgelassen hat. Ihre Rundenzeiten hat sie dann aber im Verlaufe der 15 Minuten von 117 Sekunden auf 59 Sekunden nahezu halbiert. Lustig war es jedenfalls allemal.

 

Danach standen noch ein paar Caches in der Nähe von Schwelm auf dem Programm. Diese alte Eisenbahnstrecke liegt nicht nur schön verwunschen mitten in der Natur, sondern hat auch zwei (der Dritte war deaktiviert) Caches zu bieten, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Gesagt, getan, die Bilder seht Ihr unten.

 

Sonntag hieß es, früh aus den Federn zu gehen. Das lag nur zum Teil an den leider immer um 07:00 Uhr (!) automatisch öffnenden Rolladen, sondern auch daran, dass Lukas um 11:00 Uhr zum Laser Tag in Frankfurt verabredet war (Kindergeburtstage...) und Moni sich also gegen 09:00 Uhr mit ihm in den Zug gesetzt hat. Während Moni also zu ihrem Frühstück-Kaffee-Marathon aufgebrochen ist, sind wir an die Heilenbecke gefahren, um den dortigen WherIgo und die umliegenden Caches zu suchen. Eine schöne Runde, auch wenn es eher kalt war. Auf dem Rückweg wollten wir dann noch einen Cache an der Ennepe heben, dessen Koordinaten ich am Abend vorher ausgeknobelt hatte. Trotz vollem Körpereinsatz (siehe Bilder) war aber buchstäblich nichts zu holen... Später kam dann noch Suse auf Kaffee und Kuchen vorbei, wir haben ein wenig im Garten gekickt und sind dann gegen 16:00 Uhr nach Hause aufgebrochen. Und haben dort noch einen sehr netten Cache auf der Rückfahrt mitgenommen.

Übrigens muss man lobend erwähnen, dass unsere Kinder sich die drei Tage wirklich hervorragend um den Hund gekümmert haben. Egal ob Morgens oder Abends, es fanden sich immer ein oder mehrere Kinder, die freiwillig rausgegangen sind und sich höchstens darum gestritten haben, wer die Leine anlegen, halten etc. darf. Selbst das Hundehaufeneinsammeln wurde erledigt. Zur Not mit der mitgeführten Stirnlampe in der Nacht.

 

 

In der M34 passiert derzeit nicht viel. Nach der großen Aufräumaktion ist erst einmal Pause, Angebote und Geld einsammeln. Immerhin, der Nachbar hat dem Zwerchhaus zugestimmt.

Nico spielt Flöte wie ein junger Gott, neue Lieder glatt vom Blatt ohne lang zu probieren. Catie haut ein Menuett nach dem anderen raus, und selbst Lukas hat sich wieder mit seiner Gitarre angefreundet. Jetzt hat er nur noch alle zwei Wochen Unterricht, dafür übt er jeden Tag 5 Minuten (oder mehr). Und das mit Erfolg. Außerdem haben wir diese Woche die Anmeldung für Catie an der Schillerschule abgegeben. Mal schauen, ob es klappt.