2014-08-16 M34 Umzug

Die Woche besteht aus Packen, Packen und noch mal packen. Das Umzug-O-Meter zeigt weitere Fortschritte, aber es ist immer noch genug zu tun.

T-1 – heute war Lukas mal kurz da. Gegen 19:04 ist er aus München angekommen, gegen 22:19 ist er schon wieder nach Göteborg aufgebrochen. Zwischendurch waren wir mit Katharina und Mathis noch im Bahnhofsviertel Essen und dann ging es auf den Nachtzug. Uli ist am Nachmittag ebenfalls angekommen und Joyce aus Miami ist auch noch auf einen Zwischenstopp eingetrudelt....

Am Mittwoch dann der große Tag der Abnahme – der Brandsachverständige (bzw. seine Tochter) nehmen die diversen Dinge ab, die brandschutzrelevant sind, z.B. die Sicherung der Türen, die Fenster und was weiß ich noch alles.

Am Tag des Umzugs geht es um 08:00 Uhr los. Die Packer stehen vor der Tür und fangen an, die zerbrechlichen Dinge einzupacken. Uli und ich bauen parallel die Küche auseinander, Claudia kümmert sich um den diversen Kleinkram, der überall rumsteht und Monika koordiniert die ca. 6 Handwerker, die auch am Tage des Einzugs noch in der neuen Wohnung rumspringen und den Feinschliff machen (u.a. Kamin in Betrieb nehmen, Steckdosen schrauben u.ä.). Gegen 10:30 Uhr bricht der Laster zum ersten Mal Richtung M34 auf (mit den Kisten), und gegen 12:00 Uhr sind die auch schon oben. Dann geht es mit den Möbeln weiter, was sich aber dann recht lange hinzieht – erst gegen 17:00 Uhr fahren sie los, und erst um 19:30 ist der ganze Kram oben. Sie räumen dann zwar noch den Rest raus (naja, fast alles), aber nicht mehr oben rein. Wir gehen noch kurz in die Mondnacht essen und fallen dann auf die auf den Boden geworfenen Matratzen. Freitag springe ich noch für ein paar Stunden ins Büro, gegen 15:00 Uhr geht es dann weiter, und die restlichen Schränke und die Küche finden ihren Weg nach oben. Es ist unfassbar, wie viel zu viel Geraffel wir haben – wir werden radikal ausmisten müssen und einiges in den Keller verbannen, um oben überhaupt noch Boden zum drauf laufen zu haben. Immerhin haben wir am Ende des Tages immerhin die Paxe im Schlafzimmer aufgebaut und die ersten Kleiderkisten ausgeräumt. Und die Küchenspüle steht auch schon wieder. Und der Kühlschrank. Wir können dann sogar in unserem ebenfalls aufgebauten Bett schlafen. Was wir dann auch getan haben, nachdem wir noch ein leckeres Abendessen beim Mosebach bekommen haben.

Am Samstag haben wir gemütlich gefrühstückt am neuen Esstisch und sind nach einer kleinen Runde zum Wertstoffhof nach Berlin gefahren. Nach der Ankunft sind wir im Prinzip Stante Pede zum Mauerpark gefahren, wo wir im Cotte e Crudo zu Abend gegessen haben (zwischendurch waren Katrin und ich noch am Bahnhof Gesundbrunnen, Catie abholen). Und vor der malerischen Kulisse des DFP-Pokalspiels Eintracht Frankfurt vs. Victoria Berlin gab es leckere Pasta. Nico hat in der Bedienung einen neuen Freund gefunden, er durfte alle Bestellungen aufgeben und hat dies gerne und eifrig getan.

Sonntag haben die Mädels (mit Nico, ohne Catie) eine Sight-Seeing-Tour durch die Stadt gemacht, während ich mit Bert und Catie in seinem Pouch-Faltboot von Potsdam bis nach Tegel gepaddelt / gesegelt sind. Eine 29km Tour, die wir ohne den kräftigen Rückwind wohl in der Länge auch nicht geschafft hätten (jedenfalls nicht in der Zeit). Aber der Wind war uns wohl gesonnen und trotz des vergleichsweise kleinen Segels des Pouchs konnten wir mit Segelunterstützung im Schnitt mit 8km/h fahren. Gar nicht schlecht für so ein kleines Boot.

Von Lukas haben wir aus Schweden bisher nur gehört, dass sie gut angekommen sind. Also geht es ihm anscheinend ganz gut. Abends gab es eine Menge Käse und Wein, und gegen Mitternacht konnten wir dann auch auf Berts Geburtstag anstoßen. Seit Montag Morgen sind Johan, Catie und Nico im Sportcamp (Tennis + Fussball für Nico), wo sie die Woche bleiben, während Moni und ich mit dem Sprinter um 06:06 Uhr nach FFM aufgebrochen sind.

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