2015-10-30 Tessin

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Freitag, 23. Oktober 2015

Nach dem Jahresabschlußkick der Betriebssportgruppe Fußball der KfW bin ich gegen 20:00 Uhr wieder daheim gewesen, und kurz vor neun ging es auch direkt los. Von der 15-minütigen Wartezeit an der Aral-Tankstelle abgesehen, verlief die Fahrt tatsächlich sehr reibungslos (04:15 Tür zu Tür)

Samstag, 24. Oktober 2015

Frühstück bei Hermie und Grace, gemeinsam mit Claudia und Jakob, die auch in Westerham sind, und anschließend ging es auf den Flohmarkt in die Sporthalle. Dort gab es aber nicht die erhofften Skischuhe, aber immerhin ein paar passende Winterschuhe für Catie und jede Menge Käsekuchen. Von dem wir an meinem Geburtstag noch profitieren werden.

Der Nachmittag war ein alter Westerham-Klassiker. Ich war mit Claudia und anderen wechselnden Erwachsenen in der Sonne auf der Terrasse, die Kinder haben (alle außer Catie) bei uns im Garten Fußball gespielt, und ich habe angelegentlich noch ein paar Gartenarbeiten gemacht (Birnen pflücken und zurück schneiden, diverse andere Dinge zurück schneiden und unseren neuen Rasenmähroboter bestaunen) und Moni war bei Hermie & Grace, wo es ja auch immer etwas zu tun gibt.

Abends waren wir dann bei Lisa und Lutz auf der Party in Oberhaching beim Schinken Peter. Es gab lecker essen, dazu ein Krimi-Dinner, nur leider hatte ich nach dem Abendessen Bauchschmerzen (lag aber nicht am Essen, habe ich im Moment häufiger) und daher bin ich mit den Kindern schon um 23:30 gen Heimat.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Das morgendliche Aufräumen ging recht schnell, weil wir diesmal kaum was gemacht haben und daher auch fast nichts putzen mussten. Und Angela so wie so noch die Küche putzen wollte vom letzten Gast. Dann gab es noch ein gemütliches Frühstück bei Hermie & Grace drüben, Moni musste noch etwas erledigen und die Jungs, Catie und ich haben im Garten Fussball gespielt (Schweinchen in der Mitte. Die Jungs one touch, Catie durfte two touch).

Dann ging es Richtung Lugano, wo wir gegen 19:00 Uhr ankamen, als erstes die Gefriertruhe abgetaut haben und dann gab es die Lasagne, die wir bei der Gelegenheit aus selbiger gefischt haben. Und dann kam double feature „3 Engel für Charlie“. Direkt hintereinander. Und weil ja Ferien sind, haben alle mitgeschaut. Schlag 0 Uhr war der Film dann zu Ende, es gab noch eine kurze Gratulationsrunde für mich und dann ab in die Heia!




Montag, 26. Oktober 2015

Nachdem wir gestern Abend dann doch recht spät im Bett waren, ging es heute etwas gemächlicher los. Aber nicht viel, denn Berge wollen bezwungen und Caches gefunden werden. Ich war gegen 08:00 Uhr schon auf, Moni kurz danach und die Kinder waren gegen 09:00 Uhr auch alle versammelt. Es gab noch etwas von dem Käsekuchen, den wir am Samstag auf dem Flohmarkt erstanden haben, und es waren auch noch wenige Brösel vom Apfelkuchen da (obwohl gestern Morgen, als ich ihn einpackte, noch ein gutes 3tel vorhanden war). Dazu gab es ein paar Joghurts aus dem Kühlschrank, Geschenke von Lukas, Catie und Nico (Moni hat ihre in Frankfurt vergessen) und dann ging es auch kurze Zeit später los. Gegen 11:00 Uhr waren wir dann am Ausgangspunkt unserer Wanderung. Naja, nicht ganz, die letzten 2km zum eigentlich geplanten Parkplatz konnten wir aufgrund von Baumfällarbeiten nicht mehr mit dem Auto zurücklegen. Und auch nicht zu Fuß. Also sind wir erst einmal einen anderen Weg gegangen (der zugegebenermaßen sehr steil war). Gegen 13:00 Uhr hatten wir den Mini-Klettersteig (es sind eher Treppen) hinter uns gebracht und gönnten uns auf dem Gipfel des Sassariente (1786m) eine Brotzeit.

Zum Glück hatten wir am Vorabend noch drei kleine Baguette-Stückchen ausgefroren und diese eingesteckt, denn Baguette zu kaufen hatten wir natürlich prompt vergessen. So gab es im Wesentlichen Salami und Käse und für jeden 5 Tomätchen.

Dann ging es weiter über die „mura Polaca“ auf den Sassello (1889m). Diese Mauer verläuft den ganzen Grat zwischen den beiden Bergen entlang und wurde von polnischen Kriegsgefangenen errichtet. Das muss eine unfassbare Schufterei gewesen sein. Dafür war die Aussicht auf die umliegenden Berge umso malerischer. Überall leuchtende Lärchen, die ihre Nadeln in knalligem Gelb trugen, dahinter grüne Latschen und über allem der knallblaue Himmel. Paradisisch.

Vom Gipfel des Sassello ging es schnell runter nach Monti di Gahna, die zwei Kleinen und Moni sind noch den letzten Kilometer mit einem älteren Ehepaar gefahren, welches Richtung Parkplatz fuhr. Dann gab es noch einen Cache auf dem Rückweg und ein leckeres Abendessen in einem Grotto in Tenero – sponsored by Hermie & Grace, die uns extra noch Geld für ein Abendessen mitgegeben hatten.

Lobend erwähnt werden muss noch, dass Lukas die ganze Tour über den Rucksack klaglos geschleppt und hat und dafür auch bei Moni rausgehandelt hat, dass er auf der Rückfahrt vorne sitzen durfte!

 

Dienstag, 27. Oktober 2015

Dienstag war EXPO-Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir zuerst noch ein Weilchen auf den Spielplatz gegangen und haben dort Fussball gespielt (Lukas mit Moni und Catie gegen Nico und mich), Speedminton, Rollfussball und noch ein paar andere Sachen, und nachdem wir ausgiebig ausgepowert waren, ging es nach Mailand Richtung EXPO.

Der Plan: Erst parken Nähe EXPO, dann mit der Metro rein in die Stadt, in den Dom, wieder raus und dann gemütlich über die EXPO schlendern. Mit Stufe 1 fing es schon an. Parkplätze in der Nähe der EXPO sind auch unter der Woche rar, aber immerhin gab es einen Shuttle wieder zur EXPO zurück. Die nächste Hürde war die Fahrt in die Stadt resp. das Ticket zur selbigen. Keiner der anwesenden Automaten wollte unsere Kreditkarte (mit der wir aber klaglos mehrere Autobahngebühren gezahlt hatten), bis wir dann an einem Kiosk etwas kaufen konnten. In der Stadt haben wir dann erfolglos versucht, den Dom zu besuchen. Vor dem Ticketschalter eine ewige Schlange, da hatte dann niemand Lust zu, also sind wir nur einmal rund herum, haben uns ein Eis gekauft (warum muss man in Italien erst ein Ticket lösen und dann noch einmal anstehen für das eigentliche Eis?). Immerhin haben wir dann noch eine andere Kirche besucht, die war umsonst, auch sehr schön und hatte wenigstens einen Geocache. Gegen 18:00 Uhr waren wir dann wieder an der EXPO und nach kurzer Zeit auch durch am Security-Check (Moni hat zu diesem Behufe ihren Bauch weit vorgestreckt und so getan, als ob sie schwanger wäre). Und dann haben sie doch tatsächlich mein Opinel einkassiert. Weil die Klinge mehr als 6cm hat, zählt es als Waffe. Unfassbar.

Nun denn. Sind wir also ohne OPINEL über die EXPO flaniert, die Schrippen hatten wir in weiser Voraussicht bereits vorher geschmiert und mussten somit nicht darben. Allerdings waren es doch etwas wenig, so dass wir uns kurze Zeit später in der EATALY eine Gemüsesuppe für 11 EUR gekauft haben. Von der haben dann alle etwas gehabt (wenn auch wenig). Weiter ging es durch die verschiedensten Pavillons, wobei die Interessanten (Brazilien, China) mehr als 1h Schlange aufwiesen, die anderen (Bahrain) konnte man so durchschreiten. Die afrikanischen Länder bestanden vor allem nur aus einem Shop, wo man Kaffee, Kunsthandwerk und DVDs kaufen konnte, und so richtig unterscheidbar waren die irgendwie alle nicht. Der chinesische Pavillon sah zumindest optisch toll aus, und beim deutschen Pavillon war eine coole Band auf der Bühne, die immerhin anscheinend zum deutschen Pavillon gehörte. Alles in allem aber irgendwie eine eher enttäuschende Angelegenheit, die am Schluss noch etwas gerettet wurde durch den Stand eines Wurstfabrikanten, bei dem man wirklich tolle Sandwiches mit üppig Belag für 2,5 EUR kaufen konnte. Noch ein Bierchen für Papa, und dann war zumindest soweit alles wieder gut.





Mittwoch, 28. Oktober 2015

Eingefleischte Kenner wissen: Mit Moni Urlaub machen heißt, sich auf Märkten zu tummeln. Das Wetter ist total umgeschlagen, es fieselt gelegentlich so vor sich hin, und in Luino ist Markt. Also auf nach Luino. Auf dem Weg haben wir bei Ponte Tresa noch einen Cache eingesammelt, und dann ging es weiter nach Luino. Ein Parkplatz war verhältnismäßig schnell gefunden, und ab ging es ins Getümmel. Wobei sich das in Grenzen hielt, weil die vielen Touristen, die Samstags den Markt in Ponte Tresa bevölkern, den Weg nach Luino (noch) nicht gefunden haben.

Diesmal gab es allerdings keine 6 Paar Schuhe für mich, nicht mal eines für Moni, aber dafür Salami in rauhen Mengen. Was einerseits daran lag, dass wir uns nicht entscheiden konnten und andererseits daran, dass Moni noch einmal locker 20 EUR in Naturalien-Rabatt ausgehandelt hat. Und der bestand dann größtenteils auch aus Salami. Aber lecker sind sie ja. Ansonsten wollte Nico von seinem verbleibenen Taschengeld an jeder Ecke irgend einen Plastikmist kaufen, wovon wir ihn aber erfolgreich abhalten konnten. Weil es schon recht spät war, ging es dann erst einmal heim, Mittag Essen, und dann haben wir auch nicht viel mehr gemacht als aufzuräumen, weil wir ja am Donnerstag Abend schon Richtung Tessin wollten. Was aber dann auch OK war, weil es eh regnete und auch schon dunkel war. Abends gab es dann traditionellerweise Artischocken (essen wir ja fast jedes Mal) und diverse Vorspeisen in Form von Salami, Salamini und Schinken.


Donnerstag, 29. Oktober 2015

Auto einräumen, kurz fegen, die Kilo Lebensmittel in die Kühltruhe packen und ab nach Norden. Zuerst aber ein Zwischenstopp kurz vor Bellinzona, den dortigen Cache wollten wir schon beim letzten Mal heben, da waren aber Holzarbeiten in Gange und ob des über dem Tal kreisenden Helis, der riesige Baumstämme durch die Gegend flog, haben wir das dann mal gelassen. Dieses Mal sind wir trotz des Protests unserer Kinder losgezogen, und die Aussicht, einem spannenden Fluss bis zu einem Wasserfall zu folgen, hat zumindest die meisten aus der Familie begeistert.

Bei der ersten Querung dieses Flüsschens passierte aber dann das Malheur, dass Catie mitten in den Bach stieg statt auf den Stein mitten im Bach. Naja, für nasse Füssen war es dann doch etwas zu kalt, also sind die Jungs und ich alleine weiter gegangen. Es war eine coole Tour, mit Klettereien, noch 3 weiteren Querungen des Flusses und am Schluss einem ca. 40m hohen Wasserfall. Und Nico hat sogar einen Feuersalamander entdeckt! Klasse! Den dortigen Cache habe ich dann aber alleine gesucht, weil die letzte Querung garantiert für nasse Füße bei den Jungs gesorgt hätte. War aber auch ohne nass genug, weil der Wasserfall ganz schön viel Gischt produziert.

Wieder am Auto, haben wir noch kurz Brot für die obligatorische Brotzeit gekauft und sind weiter nach Flims, wo Esther und Romano im Urlaub waren und uns eingeladen hatten, noch mit ihnen etwas zu unternehmen.

Weil wir Zeit hatten und das Wetter ein wenig auf riss, sind wir über den Pass gefahren, und es war fantastisch. Kalt zwar, aber tolle Aussichten, Wolkenspiel, super Farben und auf der Passhöhe ein gemütliches Picknick. Im Auto. Draußen zu kalt.

Kurze Zeit später waren wir dann auch in Flims, pünktlich zum Abendessen, zu dem uns Esther und Romano im Hapimag-Restaurant eingeladen hatten.




Freitag, 30.Oktober 2015

Nach dem Frühstück ging es raus. Und zwar nicht in die Berge, sondern auf die Ebene unterhalb von Flims, über den Lag La Cauma und Conn an die Rheinschlucht, dann weiter über den Lac Cresta und die Flims entlang wieder zurück. Eine sehr schöne Tour, zumal ohne Schnee auch mal ganz anders als bisher, und ein paar Caches habe ich auch gefunden, die ich letzten Winter in Flims nicht gefunden habe.

Zum Abschluss des Flims-Aufenthalts gab nach dem Schwimmbadbesuch noch ein tolles Käsefondue, und gegen 20:00 Uhr haben wir uns dann auf den Weg nach Norden gemacht (Herbstferienende – Stau umgehen). Und waren vor 01:00 Uhr da! Neuer Rekord mit dem neuen Auto

Wochenende

Lukas hatte am Wochenende noch ein Spiel, bei dem er im Tor war (siehe hier), und am Sonntag waren wir noch eine Runde Cachen mit Megelskis. Also ein sehr gemütliches Wochenende.