2016-04 Kreta

Samstag, 2. April - Es geht los!

Da wir ja mit Ryanair fliegen, mussten wir erst einmal nach Hahn. Nach der Sportschau haben wir die gepackten Taschen ins Auto geschmissen und sind los. Etwa 90 Minuten später waren wir dann auch schon am Flughafen, haben im Hotel eingecheckt und sind dann früh ins Bett - um 04:30 klingelt der Wecker.

 

Sonntag, 3. April - Auf nach Kreta

Um 04:00 klingelt der Wecker, und kurze Zeit später haben wir auch die Kinder in der Senkrechten. Frühstück gibt es ausnahmsweise mal von McD, Lukas pfeift sich einen Triple-Cheeseburger ein. Da wir schon eingecheckt sind, sind wir die Ersten an der Security um Punkt 04:30. Da sind wir auch schnell durch und dann haben wir seeeeeehr lange Zeit, bis das Boarding losgeht. Vermutlich hätte man auch etwas später aufstehen können, aber wer weiß, wie dann die Schlange ist. Egal, irgendwann sind wir an Bord einer recht neu aussehenden Boing 737 und los geht’s.

 

Der Flug ist ruhig und nicht weiter ereignisreich, und schon 3 Stunden später, also 10:30 Ortszeit (+1 Stunde) sind wir in Chania. Die Mietwagenübernahme ging dann recht reibungslos (er musste erst unser Auto finden.

 

Montag, 4. April - Megalopotamos und Strand von Preveli

Heute haben wir eine tolle Tour durch ein verwunsches Tal Richtung Küste gemacht. Vor Ort ein wundervoller Strand mit Palmen, zum Baden war es aber etwas zu kalt. Auf der anderen Seite der Schlucht ging es dann wieder zurück.

 

Dienstag, 5. April - Rethimnon

Besuch von Rethimnon. Wirklich eine schöne Stadt, besonders lustig waren aber die kleinen Fische, die einem die Füße sauber essen...

 

Mittwoch, 6. April - Imbros-Schlucht

Heute wollten wir EIGENTLICH eine schöne Küstenwanderung von Agia Roumeli nach Chora Sfakion machen.

Hin mit dem Boot ab Chora Sfakion und zurück zu Fuss. Der Wecker war auf 09:00 Uhr gestellt, der Plan, ein schnelles Frühstück on the road bzw. auf dem Boot, welches ja auch eine Stunde fährt.

Leider waren heute alle etwas lazy. Wir waren jetzt auch nicht unbedingt Punkt 0900 auf, und die Kinder noch später. Gegen 0920 hatten alle die Augen offen, und das wäre dann eine Hetzerei geworden.

 

Also ging es heute in die Imbros-Schlucht. Also trotzdem mit dem Auto nach Chora Sfakion, bzw. kurz vorher nach Komitades, und dort dann mit einem Taxi nach oben. Taxi heißt in dem Fall ein Pick-up Truck, die Kinder und ich auf der Ladefläche, Moni vorne. Sehr gesprächig war der Fahrer nicht, es hat aber immerhin dazu gereicht, dass Schäuble ein Nazi ist und immerhin wenigstens auch Varoufakis ein Depp. Naja, so ist das halt in Griechenland.

 

Oben am Eingang der Schlucht gab es erst einmal eine zünftige Brotzeit - es war ja mittlerweile auch schon nach Mittag und wir hatten alle nur etwas Cornflakes zum Frühstück. Danach ging es dann aber auch los durch die wirklich tolle Schlucht, deren schmalste Stelle 1,60m breit ist.

 

Gegen 1500 waren wir wieder am Auto und sind zurück zum Hapimag gefahren, wo wir den Rest des Nachmittags am Strand verbracht haben. Die Kinder am Strand und im Sand, die Moni mit ihren Onlinekursen und ich habe noch zwei Caches in der Nachbarschaft gesucht (und nur einen gefunden….)

 

Jetzt geht es gleich ins Hapimag-Restaurant zum Abendessen!

 

Donnerstag, 7. April - Wassersport im Hapimag

Der heutige Tag war dem Chillen im Hapimag gewidmet. Vormittags haben wir mal wieder eine Runde Tennis gespielt, dann war allgemeines abhängen am Pool angesagt und danach Mittagessen in der Wohnung. Sparsamkeit wird bei uns ja bekanntlich groß geschrieben, daher gab es Nudeln aus dem Supermarkt und wir haben das von Jörn netterweise weiter gegebene Glas Pesto aufgebraucht. Dazu gab es Tomaten und vieeeeeeel Knoblauch (ein neues Lieblingsgericht der Kinder - warum auch immer).

 

Um zwei Uhr dann das Highlight des Tages: Schnuppertauchen im Pool. So richtig mit Flaschen und allem. Nachdem alle ihre Anzüge hatten und das Equipment im Hallenbad war, ging es auch los. Signale / Gesten lernen, die Grundlagen des Lungenautomaten und wie man sich verhält, wenn man unter Wasser sein Mundstück verliert. Danach gab es noch eine kleine Runde Unterwasserfrisbee, und dann sollte es am nächsten Tag ins Meer gehen.

 

Danach sind wir noch einmal an den Strand gegangen, und dort wurde es ein sehr gemütlicher Nachmittag. Ich bin dann noch mal losgezogen, diesmal nach Westen Richtung Plakias. Bis auf den einen Cache, der schon seit 6 Monaten nicht gefunden wurde, habe ich alle entdeckt und Moni hat mich dann mit dem Auto wieder eingesammelt. Eigentlich wollten wir nach einem kleinen Restaurant / Take away Ausschau halten, aber dafür ist es einfach noch zu früh in der Saison. Also sind wir noch einmal ins Hapimag-Restaurant gegangen, und wurden auch diesmal nicht enttäuscht. Lustig wurde es, als Nico noch einmal Wasser bestellen sollte. Er ging zum Tresen und sagte zur Bedienung:

 

"Eine Flasche Wasser - Acqua - und buchstabiert: W - A- S- A"

 

Freitag, 8. April - Einmal Matala und zurück

Das Tauchen im Meer wurde wegen des zu hohen Wellengangs gestrichen, und noch einmal wollten wir dann nicht in den Pool gehen. Weil es also 11 Uhr war und die erste Aktivität des Tages weg fiel, hatten wir genug Zeit, um nach Matala zu fahren. Also Flugs noch ein paar Sachen gepackt und los gings.

 

Matala ist nicht so sonderlich weit weg, aber die 75km ziehen sich ob der Straßenverhältnisse doch ordentlich. Zum Glück können wir ja im Auto immer lustige Spiele spielen (wer bin ich, welches Tier bin ich etc.), uns so ging die Fahrt einigermaßen rum. Kurzer Zwischenhalt in Agia Galini, wo wir dann aber doch nicht Essen gegangen sind, sondern uns im Supermarkt mit dem Üblichen versorgt haben und einen Strand weiter dann eine leckere Brotzeit gemacht haben. Mit zwei kurzen Zwischenstopps (Geocache und Strand von Kampos) ging es weiter nach Matala. Dort sind wir ein wenig durch die Stadt gestreunt (lustig, wie sehr hier noch der Hippiegeist beschwört wird) und dann zum Red Beach eine Bucht weiter gelaufen. Sehr schön, sehr abgelegen, dadurch wenig Leute und die Möglichkeit, FKKig am Strand zu liegen. Das Meer war angenehm zum Baden, die Kinder mit plantschen / lesen beschäftigt und eine sehr urlaubige Ruhe stellte sich ein. Gegen 1800 wurde es dann auch kühl und wir sind mit einem kleinen GC-Umweg wieder nach Matala.

 

Die römischen Gräber waren naturgemäß schon geschlossen, dafür habe ich noch zwei Kollegen aus der KfW getroffen. Das Abendessen beim Cafe Les Lions war sehr gut, der Fisch frisch und gut gegrillt und Katze und Hund wurden von den Kindern ausgiebig gekrault.

 

Auf der Rückfahrt haben wir dann noch einen reichhaltigen Eindruck von Kretas Tierleben bekommen: 3 Frettchen / Wiesel (sicher sind wir uns nicht), diverse Fledermäuse, ein Igel und eine Eule (weißer Bauch, mehr können wir dazu nicht sagen). Toll!

 

Samstag, 9. April - Chillen und Schluchten

Heute war noch einmal ein ruhiger Tag angesagt. Zuerst sah er sehr ruhig aus, weil der Himmel sehr bedeckt war und es auch nicht so aussah, als ob es sich großartig ändern würde. Schon während des Frühstücks klarte es aber auf, und wir konnten uns Richtung Pool bewegen.

Wer mich kennt, weiß, dass mir ein ganzer Tag Pool nicht liegt, außerdem war es am Strand zu kalt, der Wind blies durch alle Falten durch, und selbst die provisorisch als Windschutz aufgestellten Liegestühle konnten keine wirklich angenehme Temperatur schaffen.

 

Ich bin dann mit Catie, Moni und Nico in die Kotsifu-Schlucht zur alten Ölmühle gelaufen. Eine hübsche kleine Tour (nicht mehr als 1,5km), durch zahlreiche Olivenhaine (die Bäume scheinen zum Teil uralt zu sein), ein paar Hühnerställe und durch pittoreske Engstellen. Die alte Mühle selbst ist sehr beeindruckend, hoch aufragend ein Turm über der Schlucht, durch den das Wasser auf das Mühlrad fiel. Die noch weiter oben liegenden Caches konnte man aber nur machen, indem man durch den Bach flussaufwärts wandert, und dazu hatten wir dann doch nicht die geeigneten Schuhe an.

Dafür gab es noch einen kleinen Letterbox an der Jugendherberge von Plakias, wo es auch ein Postfass gab (wie bei den Piraten auf den Galapagosinseln). Dort haben wir auch ein paar Postkarten eingeworfen und eine nach Schwerte rausgenommen.

 

Zum Mittagessen gab es "el clasico" - Knoblauchbrot und griechischen Salat, und dann wurde noch einmal am Meer und Pool gechilled. Nico ist dann irgendwann zum Fussballspielen abgezogen, Catie hatte ein Buch, Lukas auch und Moni und ich haben noch einmal eine super Tour auf den Timeos Stavros gemacht, den Hausberg von Plakias quasi. Mit dem Auto halbwegs hoch, und die restlichen 250 der 433 Höhenmeter sind wir dann zu Fuß gelaufen. Es war eine tolle Stimmung, die Sonne näherte sich langsam dem Horizont, die Wolken hingen tief über der Landschaft gaben ein dramatisches Licht. Oben auf dem Timeos Stavros eine einsame Kapelle, sehr gut gepflegt mit einer tollen Rundumsicht und natürlich ein kleiner Cache in unmittelbarer Nähe. Sehr beeindruckend die Hänge, wo unzählige Pflanzen in voller Blüte standen (Salbei, Disteln, diverse Kräuter…)

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