2016-05-16 Pfingsttour Vulkanradweg

Freitagnachmittag

Lukas hat noch ein Fußballspiel gegen Oberrad, welches leider verloren geht, und Abends kommen die Ackermänner vorbei. Jule übernachtet bei Catie, und es gibt Spargel (tonnenweise), Fleisch (ebenfalls tonnenweise) und rote Grütze (ihr wisst schon). Lecker war es trotzdem.

 

Samstag

Samstagmorgen geht es für die zwei Jungs und mich um kurz vor 8 Richtung Bahnhof, mit dem Re50 um 08:26 nach Fulda und weiter nach Bad Hersfeld, wo uns die vollzähligen Megelskis in Empfang nehmen. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Radhändler geht es Richtung Lauterbach. Das Wetter ist so lala, es regnet nicht, und zwischenzeitlich kommt sogar die Sonne raus. Ein paar Dosen am Wegesrand sorgen für die notwendigen Pausen, und pünktlich zur Sportschau sind wir in Lauterbach. Von Lauterbach zum Hotel sind es allerdings auch noch 30 Minuten Fahrt, leider vor allem bergauf (gefühlt…). Es hat aber auch so noch für die Sportschau gereicht und eine Dusche lag auch noch drin.

Das Essen war übrigens sehr lecker, echt gute Qualität, das Fleisch vom Meister selbst gereift. Das einzige Haar in der Suppe war der Umstand, dass man in der Bar / Rezeption rauchen durfte.

Tagesetappe: 55km

 

Sonntag

Gegen 09:00 Uhr sind alle beim Frühstück versammelt und wir brechen auf. Beim Zwischenstopp in Lauterbach zum Semmeln kaufen fängt es das erste Mal an zu regnen, nach kurzer Zeit können wir aber weiter fahren. Das Wetter hält im Großen und Ganzen eigentlich ganz ok durch, es nieselt nur mal ganz gelegentlich, aber die Temperatur fällt auf gefühlt 5° ab. Vermutlich ist es nicht mal so wenig, aber der Wind pfeift derartig, dass es durch Mark und Bein geht. Zwischenzeitlich kommt dann auch noch Hagel runter, und dann haben alle erst einmal die Nase voll.

 

Zum Glück schafft es Moni in Grebenhain, den lokalen Radlbus aufzuhalten, bis auch ich mit der Nachhut, bestehend aus Catie und Nico, eingetroffen bin, und wir lassen uns warm und trocken nach Gedern fahren. Dort ist alles wieder eitel Sonnenschein, also fahren Silke, Joern und ich noch die letzten 13km bis Ortenberg mit dem Rad. Eine traumhafte Strecke! Weil der Scheitelpunkt des Vulkanradwegs ja in Gedern liegt, geht es nur noch bergab, auf erstklassigem Belag, ohne störenden Gegen- oder sonstigen Verkehr. Die Strecke sind wir übrigens vor ein paar Jahren schon mal mit dem Rad gefahren! Als wir in Ortenberg ankommen, sitzt Moni mit der Baggage im Cafe, es gibt Pizza und Nudeln und eine heiße Schokolade für alle. Und während der Rest bis zum Abendessen chilled, machen Joern und ich noch einen Stadtrundgang und lösen den örtlichen Multicache.

 

Ortenberg selbst ist eigentlich recht hübsch. Eine fast vollständig erhaltene Stadtmauer, viele Fachwerkhäuser, die Burg leider nicht zu besichtigen, aber immer noch schön. Vielleicht lag es auch am Wetter, aber Leute hat man dort nicht gesehen. Kein Restaurant in der Stadt, das einen zum Verweilen einlädt, das Rotlipp etwas weiter die Nidder runter ist zwar nett eingerichtet, hat aber nur Schnitzel auf der Karte und bietet nicht mal Spargel an. Im Mai! Zum Glück hat auch dieses Hotel eine anständige Küche, und so gehen wir gegen 22:00 satt und zufrieden wieder in die Zimmer.

Tagesetappe: 42,5km (zzgl. ca 20km mit dem Bus)

 

Montag

Der Montag hielt eigentlich "nur noch" den Rückweg nach Frankfurt auf dem Programm. Aber nach 3 Tagen radeln waren unsere Kinder dann doch etwas kaputt, und außerdem zog es die Gruppe dann etwas auseinander, weil sich die unterschiedlichen Geschwindigkeiten dann doch sehr bemerkbar machten. Ab Hanau sind wir dann auch mit der Bahn gefahren und nach einem gemeinsamen Eis trennten wir uns.

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