2016-07 Portugal II - Madeira

Mittwoch, 27. Juli - Auf nach Madeira

Um 04:55 klingelt der Wecker, und um 05:00 stehen wir gesammelt an der Rezeption. Unsere Kinder sind unglaublich. Taxi kommt, ab zum Flughafen mit 90 Sachen durch die Stadt in einem alten Benz, der 670000 km auf dem Tacho hat (erster Motor) und Tag und Nacht fährt. Sagt der Fahrer.

 

Wir sind super pünktlich am Gate, Boarding beginnt fast on time, dafür stehen wir dann auf dem Rollfeld im Bus rum, weil der Flieger noch nicht fertig ist. Nach einem ruhigen Flug landen wir in Madeira dafür gleich zweimal. Zumindest fast, denn beim ersten Mal muss der Pilot durchstarten, er hat den Flieger nicht schnell genug runter bekommen.

 

Danach gibt es erst mal Frühstück in Canical in einer pastelaria, wo wir sehr viel von einem Blätterteiggebäck mit gelber Creme in uns reinschaufeln. Lecker.

 

Dann geht es auf zum Cabo Sao Lourenco, wo wir zu der kleinen Tour Richtung Kap aufbrechen. Wir starten noch gemeinsam, haben aber bald die ersten Ausfälle zu verzeichnen. Moni muss telefonieren, Catie schläft im Gehen ein, und Nico ist ausnahmsweise auch mal schlapp. Lukas hält noch ein wenig durch, kapituliert dann aber auch und dreht um. Ich gehe die letzten 2km zum Kap also alleine und sammle auch die dortigen Geocaches ein...

 

Wir treffen uns alle am Parkplatz wieder und im Hotel Costa Linda legen sich alle erst mal hin. Lukas und ich brechen nach einer viertel Stunde noch mal auf, die lokalen Dosen zu suchen, die anderen schlafen noch ein Weilchen und ich habe Mühe, die Bande im 1900 aus dem Bett zu bekommen. Das Abendessen gibt es lustigerweise in der Snack Bar des lokalen Meerwasserfreibads, dafür ist es aber recht gut. Dorade, Schwertfisch, und ein auf dem Lorbeerspiess Gebratenes Rindfleisch. Auch lecker!

 

 

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Donnerstag, 28. Juli - Levada do Furcela

Frühstück im Hotel und auf geht's. Erst zum Tante Emma Laden um die Ecke, Brot holen, und dann mit dem Taxi nach Ribeiro Frio. Unser erster Weg führt uns zu den Balcoes, von denen man eine herrliche und überwältigende Aussicht auf die Berge Madeiras hat, danach wieder zurück und über die Levada Richtung Portela. Für die 11km benötigen wir allerdings deutlich länger als die normalerweise üblichen 2,5 Stunden, weil es einfach so viel zu sehen gibt. Und wir natürlich auch Brotzeit machen müssen und ein paar Dosen suchen.

 

Nach unser Rückkehr gegen 18 Uhr brauchen alle erst einmal eine Pause, bevor es in eine andere kleine Bar zum Abendessen geht, und gegen 22:30 sind alle im Bett...



Freitag,29. Juli - Caldeirao Verde

Heute mal wieder eine etwas längere Tour. Angeblich ist diese auch anspruchsvoller, so dass wir mit nicht allzu viel anderen Personen rechneten - weit gefehlt. Ganze Busladungen kamen uns entgegen, teilweise mussten wir warten, bis ca. 100 Personen an uns vorbei sind. Und das an den engen Stellen der Levada. Das kann man dann nur so handhaben, dass man mit den Händen an der Felswand gelehnt sich weit über die Levada beugt, um den anderen Leuten den Durchgang zu erleichtern. Alter Levadatrick übrigens. Kenner lehnen sich nicht in die Sicherungen. Und die Kenner werden schon wissen, warum. Der Caldeirao war wirklich beeindruckend, auch wenn unsere Kinder bei der unspektakulären Stelle liegen geblieben sind und die eigentliche Attraktion gar nicht gesehen haben. Nachdem wir dort ein Weilchen rumgehangen sind, sind wir noch ein wenig weiter in Richtung Caldeirao Diablo, aber nicht mehr bis dahin gelaufen. Es



Samstag, 30. Juli - Sao Vicente und Porto Moniz

Sonntag, 31. Juli 25 Fontes:

 

Montag, 1. August - Stadt und whale watching

Am Vormittag sind wir ausgiebig durch die Stadt gebummelt, Besuch beim Markt, die Strandpromenade und Erkundigungen über die whale watching Anbieter.

 

Kurz heim zum Essen (Knoblauchbrot und Salat) und um 15:00 ging es auf die Tour.  Sehr bewegte See, das Boot schaukelte und der arme Nico weinte wie verrückt.  Leider haben wir keine Wale und/oder Delfine gesehen,deshalb war Nico dann auch noch enttäuscht. Am Abend waren Moni und ich essen, während die Kinder zuhause gegessen und fern gesehen haben.

 

Dienstag, 2. August - Pico Areiro, botanischer Garten und whale watching die Zweite

Heute wollten wir die Tour vom Pico Areiro auf den Pico Ruivo laufen. Wir waren auch recht früh oben und sind auch losgelaufen, aber nach ein paar hundert Metern sind wir dann doch umgedreht. Die Tour komplett hin und zurück zu laufen, war selbst mir zu lang, und irgendwo in der Mitte umdrehen erschien dann auch nicht sehr attraktiv. Stattdessen sind wir also erst in den botanischen Garten gegangen (der war so lala, die meisten Schilder waren kaum zu lesen und die Nutzpflanzen hatte er gar keine). Dafür hatten wir am Nachmittag dann die zweite Runde whale watching:

 

Start war um 15:00 Uhr im Funchaler Hafen, und mit einem mutigen Nico der sich sogar an Deck getraut hat. Dann ging's zu den anderen Booten,die Delfine gesichtet haben , welche aber vor den großen 200 Mann Katamaranen (Motorbetrieben, so eine Verschwendung) geflüchtet sind. Sobald diese aber weg waren sind die Delfine zu uns gekommen um ein bisschen auf unserer Bugwelle zu schwimmen. Als die Delfine dann aber das Weite gesucht hatten kamen auch gleich die nächsten, zwischendurch eine Schildkröte und dann nochmal welche. Am Fuße des Cabo Girao wurden dann die Seekranken Engländer abgesetzt und nach einer Runde Baden ging es dann wieder zurück Richtung Hafen.

 

Abendessen gab es dann in getrennten Gruppen: Die Kinder haben daheim Cornflakes gegessen und nebenbei Filmchen geschaut, Moni und ich waren noch einmal bei Donna Maria, dort gab es ein Thunfischsteak für mich und einen Degenfisch mit madeirensischer Banane für Moni.

 

Mittwoch, 3. August

Heute wollten wir noch mal eine Tour machen, nachdem die gestrige ja etwas kürzer wurde als geplant. Es ging nach Ponta do Sol, wo die beiden Levadas Moinho und Nova in wenigen hundert Metern Abstand verlaufen. Die eine hin, die andere zurück und dann auch noch ein passender Multicache dazu. Sehr schön!

 

Am Nachmittag waren wir dann bei Santa Cruz im Aquapark. Dieser hatte mehrere coole Rutschen und endlich mal wieder Süßwasser. Es gab zwei Reifenrutschen eine große Rutsche wo man Rennen fahren konnte (Luki gewinnt immer :-( ). Außerdem gab es eine Papagei- und eine Raubvogelshow. Gegen 1900 Uhr hatten wir dann doch endlich Erfolg mit unseren Bemühungen, die Kinder aus dem Wasser zu bekommen, und dann sind wir ins Restaurant  Santo Antonio gefahren. Leckerste Espetadas, wie es sich gehört auf dem Lorbeerspiess! Abgefüllt ging es heim, packen mussten wir ja auch noch...

 

Donnerstag, 4. Mai

Die Wohnung war schnell aufgeräumt, wir waren sehr pünktlich um 10:15Uhr am Flughafen, und unser Flieger ist mindestens eine Stunde zu spät. Also sitzen wir hier in der Lounge und schauen ein Freundschaftsspiel zwischen Bayern und Real Madrid...

 

Es wurde dann noch 16 Uhr, bevor die TAP sich dann entschieden hat, den Flug komplett zu streichen. Was wir leider mit als Letzte erfahren haben und dann in einer elendig langen Schlange darauf gewartet haben, wie es denn jetzt weiter ginge. Um ca. 18:30 hat es Moni dann geschafft, eine Dame abzufangen, die sich unserer dann außer der Reihe angenommen hat - ansonsten hätten wir sicher noch eine weitere Stunde gewartet, wenn nicht noch mehr. Dafür wurden wir dann auf den Flug um 07:10 am nächsten Tag umgebucht, und wir bekamen eine nach im Pestana Carlton in Funchal. Tolles Zimmer, super Pool und Abendessen vom Buffet in schönem Ambiente. Ich habe zwischendurch noch einen Abstecher in die Stadt gemacht, wo die Präsentation der Autos der am Freitag startenden "Rally do Vinho" stattfand. Unglaublich, wie laut diese Karren sind, vor allem, wenn man im Tunnel steht.



Freitag, 5. Mai Funchal - Lissabon - Frankfurt

Früh aufstehen können wir jetzt ja. Wobei Catie zu recht meinte, in Deutschland wäre es jetzt schon 06:30 und da würde sie ja daheim auch aufstehen.

 

Das Taxi wartete bereits vereinbarungsgemäß auf uns, und der Flieger stand auch schon da - anscheinend haben sie gestern Abend / Nacht schon mal 3 Flieger auf die Insel geflogen.

 

Der Flug war dann ereignislos, und gegen 10 Uhr waren wir dann auch in Lissabon. Dort konnten wir immerhin schon mal die zwei großen Taschen aufgeben und sind dann mit der U-Bahn in die Stadt. Was ein wenig mühsam war, weil Lissabon und die U-Bahn sehr voll war. Bis nach Belem sind wir dann gar nicht mehr gefahren, sondern wollten in der Stadt eine Rundtour mit der Straßenbahn machen. Als wir die ca. 150m lange Warteschlange gesehen haben, standen wir etwas ratlos rum und wurden dann von  einem der vielen TukTuk-Fahrer angesprochen. Wir einigten uns hinterher auf eine Tour durch die Altstadt, und das war angesichts unseres Zustands (müde, kaputt) auch genau das Richtige.

 

Mir ist dann noch aufgefallen, dass ich leider Monis Surface im Flieger aus Madeira habe liegen lassen, also sind wir direkt nach der TukTuk-Tour zum Flughafen und dort zum Lost and Found, aber dort war nichts zu wollen. Mist, mal schauen, ob noch etwas kommt.

 

Daheim haben wir dann erst einmal ein paar Espetadas nachgebaut: