2017-05-28 Oslo

Es ist schon länger her, dass wir das letzte Mal in Oslo waren, und weil das lange Wochenende so schön lag, und die Flüge so bezahlbar waren, haben wir mal wieder Nina, Even und die Kinder in Lillestrom besucht.

Donnerstag ging es recht früh los (Abflug um 7 Uhr), aber dafür waren wir auch schon früh in Oslo und konnten mit den Osloern noch frühstücken, bevor wir etwas nördlich in einen Kletterpark gegangen sind. Super schön, aber seeeeeehr anstrengend. Die schwarze und schwerste Route sind wir gar nicht mehr gegangen, aber die roten waren auch schon echt herausfordernd und die Abschürfungen an den Beinen sind auch heute (3 Wochen später) immer noch nicht weg. Die letzte rote endete mit einem Bungeesprung aus ca. 11m Höhe. Huiuiui, das war echt mal hoch.

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Freitag mussten Nina und Even arbeiten, die Kinder hatten Schule, also sind wir durch Oslo gelaufen, gefahren und haben uns alles angeschaut, was man so gesehen haben muss. Wir waren außerdem im KonTiki-Museum auf der anderen Seite von Oslo (schon sehr beeindruckend, was der Thor Heyerdal so gemacht hat), und außerdem waren wir noch oben auf der Holmenkollen-Schanze. Besonders beeindruckend war dort, dass man eine Seilbahn von ganz oben runter fahren konnte. Kostet aber auch 70 EUR, und außerdem war der Turm eh geschlossen - wir waren leider zu spät da.

 

Samstag sind wir alle zusammen aufgebrochen zu den Inseln im Oslo-Fjord. Auf Gressholmen kam noch keine richtige Badestimmung auf, lediglich die zwei Verrücken (Catie und Fryd) wagten sich mit mehr als den Beinen ins Wasser. Wir sind dann noch umgezogen nach Lindoya, und dort war es dann super nett, und es hatte auch einen Steg, von dem man aus in der Eiskalte Wasser springen konnte. Was dann wenigstens Fryd, Lukas und ich gemacht haben. Nach unserer Rückkehr sind wir dann noch in Vippetangen in einem großen Foodcourt essen gegangen, wo es wirklich sehr romantisch zuging. Lukas und ich haben das Pokalspiel (Dortmund vs. Eintracht) dann im Livestream gehört, weil es natürlich nirgendwo zu schauen gab, und dann haben wir uns den Sonnenuntergang von der Festung aus angeschaut.

 

Am Sonntag waren wir dann noch in der Ferienhütte der 4 ca. 1 Stunde nördlich von Oslo (bei Sander). Hütte ist dabei leicht untertrieben, es handelt sich um drei ausgewachsene Häuser inkl. Bootshaus, und die Glomma ist direkt vor der Tür. Wirklich schön. Lukas kam gleich ins Schwärmen und meinte, wir sollen doch bitte das Grundstück direkt daneben kaufen. Und den Heli & den Jet dann gleich dazu... Es war ein seeeehr gemütlicher Nachmittag, und gegen 19 Uhr ging unser Flieger zurück nach Frankfurt.

 

Toll war übrigens, dass sich die Kinder bestens verstanden haben. Was nicht nur an dem Trampolin im Garten lag, sondern auch daran, dass sie sich wirklich gut miteinander unterhalten konnten. Das Englisch war reibungslos bei den großen, nur Nico war natürlich etwas im Nachteil, hat aber mit Hilfe seiner großen Geschwister auch überlebt.