2017-07-22 Frankreich 2017 - Canal de Bourgogne

Samstag, 23. Juli

Nach dem Frühstück machen wir mit Claude einen kleinen Stadtbummel durch Vendome, und zum Mittag gibt es einen köstlichen Rinderbraten vom Annik. Gegen 15 Uhr geht es weiter, und es dauert immer noch 3,5 Stunden bis Montbard. mit einem kleinen Zwischenstopp  beim Decathlon in Auxerre, wo wir Regenjacken für Lukas und Moni kaufen, sind wir um 19 Uhr in Montbard, wo wir die Boote beziehen, gemeinsam Essen gehen und am Schluss noch einen Absacker auf dem Boot nehmen.

 

Sonntag, 23. Juli - Montbard - Ancy Le Franc

Eigentlich wollten wir ja gegen 09:30 los. Hat dann nicht ganz geklappt, weil wir doch alle erst kurz nach 9 aufgestanden sind. Es wird dann kurz nach 10, bis wir ins Rollen kommen. Wie zu erwarten war, Bummeln die Kinder von Boot zu Boot, Catie und Johan paddeln auf den Sup, und gemütlich geht es über den Kanal bis nach Ancy-le-Franc. Fabian und ich radeln abends noch zurück nach Montbard, um zwei Autos nachzuziehen.

 

Montag, 24. Juli - Ancy Le Franc - Tanlay

Und weiter geht es nach Tanlay. Katrin liest mit Nico Harry Potter Bd. 3, und schon nach kurzer Zeit hat sie fast die gesamte Kinderschar um sich versammelt. Kurze Redepausen von Katrin (z.B. um etwas zu trinken) werden mit einem atemlosen "Weiter!" kommentiert. Wir machen eine lange Mittagspause (vor einer Schleuse), die wir für eine gesellige gemeinsame Brotzeit nutzen (gestern gab es eigentlich den ganzen Tag pausenlos Gemümmel auf beiden Boten), in der es außerordentlich lustig zugeht. Vor allem, als Bert ein Gruppenfoto macht. Die Kinder und Bert schmeißen sich danach ins Wasser, und alles, was ins Wasser darf, geht auch ins Wasser, SUP, Bade-Donut, GoPro….

 

Gegen 17 Uhr sind wir in Tanlay, die Menge zerstreut sich etwas. Fabian und ich fahren Autos holen, Bert und Uli ins nahegelegene Kloster, die Kinder stromern irgendwo rum. Abends gibt es Essen in der Hafenpizzeria, die Kinder schauen den ersten Teil der "Phantastischen Tierwesen", die Erwachsenen sind auf dem anderen Schiff bei Wein und Bier versammelt.

 

Dienstag, 25. Juli - Tanlay - Tonnerre

Bis nach Tonnerre sind es nur 8km, also geht der Tag sehr entspannt los. Leider ist das Schloß nicht erreichbar, sonst hätten wir eine Gruppenführung gebucht. Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück fahren Bert und ich mit den Rädern zur Abtei von Quincy um die Ecke. Ein riesiges Zisterzienser-Kloster, von dem leider nicht mehr viel steht, nachdem sie ein paar Jahrhunderte als Steinbruch verwendet wurde. Die Führerin war so begeistert  über unser Auftauchen, dass sie uns höchstselbst über das (wirklich große) Gelände führte und aus dem Reden gar nicht mehr raus kam. Später kamen Moni, Lotta und Uli und Silke auch noch vorbei, bis wir gegen 13 Uhr losgefahren sind, nachdem Bert noch Dutzende Fotos gemacht hat.

 

Die Fahrt nach Tonnerre ging schnell, es hat allerdings auch leider den ganzen Tag geregnet (mal mehr, mal weniger), so dass Moni, Bert und ich dann Abends ziemlich nass waren. Kurz nach unser Ankunft in Tonnerre gegen 16 Uhr kam dann auch - wie von Bert prophezeit, die Sonne raus. Es wurde ein wunderschöner Nachmittag mit Stadtbummel (Hospiz, Kirche auf dem Hügel und la Fosse Dionne), Abendessen und anschließendem Weingelage auf dem Oberdeck. Heute Morgen sind ca. 15 Flaschen ins Altglas gewandert. Und das war nur die Tagesausbeute. Moni und ich haben auch noch eine wunderschöne Radltour am Kanal lang gemacht bis Rouffy, wo es neben einem tollen Cache auch einen tollen Sonnenuntergang gab.

 

Mittwoch, 26. Juli - Tonnerre - St. Florentin

Der 26. Juli führt uns weiter nach Nord-Westen. Da das Paddeln hinter dem Boot zu anstrengend ist, wird ab jetzt das Board gezogen. Das macht viel mehr Laune, vor allem Bert will gar nicht mehr runter. Falls doch, stellt er sich auf die Badeplattform und zieht unermüdlich das Board ran, läßt es wieder fahren, zieht es wieder ran. Ein kurzes Vergnügen jedesmal, aber das kennen wir ja schon vom Surfen :-)

 

Donnerstag, 27. Juli St. Florentin nach Joigny

Heute war wieder ein Mix aus Regen und Nieseln. Und natürlich auch mal zwischendurch trocken. Die Kinder haben gemeinsam mit Mael viel Mogelmotte gespielt, Bert hat auf dem Boot von Uli und Silke ausgeholfen. Zuerst wollten wir nur bis Migennes, aber die Stadt war uns zu häßlich, also sind wir direkt weiter gefahren nach Joigny. Bert, Johan, Lukas und ich sind auf dem SUP gesurft, was vor allem in der Besetzung mit mehreren Personen sehr lustig war. Catie war derweil Steuerfrau auf dem anderen Boot und hat mit Bravour um alle ins Wasser gefallenen Personen herum navigiert. Überhaupt steuert Catie dermaßen souverän in die Schleusen, dass man meint, sie hätte das bereits seit Jahren gemacht.

Abends sind wir in Joigny in einen American Diner gegangen. Es gab .leckere Burgerund riesige Gamba-Spieße.

 

Freitag, 28 Juli. Joigny

Weil Joigny schon unser Ziel Hafen ist und und wir schon am Freitag Nachmittag Richtung Stuttgart aufbrechen wollten, sind wir nach einem kurzen Frühstück über einen kleinen Seiten Kanal bis zur Yonne gefahren. Dort spannt sich eine kleine Hängebrücke aus 1845 über den Fluss, und davor kann man prima baden. Was wir dann auch gemacht haben. Alles was an Bademittel zur Verfügung stand, wurde verwendet, die Schwimmreifen, die Schwimmflossen, und das Bord natürlich auch. Es war ein Heidenspaß, das Wasser war wunderbar, und nebenher haben wir natürlich auch etwas gegessen. Etwas später als geplant, nämlich erst gegen 16:30 Uhr, sind wir dann nach Stuttgart aufgebrochen, wo wir gegen Mitternacht bei Tanja angekommen sind.

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