2017-10-01 USA 2017 - NYC

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Samstag, 30.09.2017

Ein langer Tag geht zu Ende. Mittlerweile ist es kurz vor zehn amerikanischer Zeit, d.h. 2:00 Uhr morgens deutscher Zeit. Katie und loci sind mittlerweile auch im Bett, Nico schon seit einer ganzen Weile.

 

Der Tag beginnt früh. Bereits um 6:45 Uhr klingelt der Wecker, kurz danach sind alle wach und einigermaßen ansprechbar, um kurz vor halb Acht sitzen wir in der U-Bahn Richtung Flughafen. Da wir am Terminal zwei boarden kommen wir relativ schnell durch die Security durch und haben genug Luft bis zum Einstieg. An Bord natürlich erst einmal große Begeisterung. Im on Bord Entertainment System gibt es BayWatch, guardians of the Galaxy zwei, und Pirates of  the Caribbean. Trotzdem schaffen es alle, relativ viel zu schlafen, sogar Moni, die an behauptet, Niemals in einem Verkehrsmittel schlafen zu können. Sie ruft mir aber gerade zu, dass sie nach geholfen hat. Nicht mit Bier.

 

Egal kurz nach eins lokaler Zeit sind wir am Flughafen JFK. Ein Taxi bringt uns zu unserer wirklich kleinen netten Wohnung in Brooklyn. Nach kurzer Verschnaufpause geht es direkt weiter Richtung Manhattan. Erste Station ist der highline Park, der aus einer ehemaligen Hochbahn geschaffen wurde. Den laufen wir einmal rauf und wieder runter, weil es dann schon 19:00 Uhr ist, sprich stramm auf 1:00 Uhr deutscher Zeit zugeht, fahren wir mit dem Taxi nach China Town. Das Essen ist dort nicht so dolle, jedenfalls nicht in dem Restaurant, dass wir uns ausgesucht haben. Aber egal, satt sind alle am Schluss trotzdem. Hier fallen noch kurz über einen Supermarkt her und ein netter Taxifahrer fährt uns dann zurück nach Brooklyn. Er kommt aus Bangladesch und ist ganz neugierig, ob Angela Merkel wieder Kanzlerin wird oder nicht. Ich kläre Ihn über das deutsche Wahlsystem auf, und er findet auf jeden Fall Kanzlerin Merkel besser als Donald Trump. Was nicht so schwierig ist. Der andere Taxifahrer am Nachmittag war übrigens auch kein sehr großer Fan von Trump. Nico ist dann im Taxi nach Hause tatsächlich schon eingeschlafen, aber nachdem es mittlerweile auch schon 2:00 Uhr ist, sei es ihm vergönnt.





Sonntag, 1.10.2017

Auf geht’s in die Stadt. Die U-Bahn bringt uns diesmal direkt bis zu Wallstreet, wo wir zuerst Trinity Church und dann Wallstreet selbst erkunden. Bis auf die lustigen Chinesen, die dort rumposieren, ist es eigentlich recht unspektakulär. In der Stone Street treffen wir auf das „echte“ old Manhattan. Zumindest, was den Bodenbelag angeht. Ansonsten laufen hier die Vorbereitungen für das Oktoberfest, also doch nicht ganz so authentisch. Den dortigen Cache finde ich mit Monis Hilfe schnell, und dann geht es auch schon zum Battery Park, wo wir - nach einer kurzen Brotzeit - für die Tour nach Ellis Island einchecken. Der Security Check geht zum Glück recht schnell, und dann kommt eine tolle Bootsfahrt bei strahlend blauem Himmel. Bei der Freiheitsstatue steigen wir allerdings gar nicht erst aus. Die Insel ist picke packe voll und eine Karte für den Aufstieg haben wir eh nicht bekommen. Dafür verbringen wir die nächsten zwei Stunden im Immigration Museum. Bevor das Boot fährt, spielen Lukas und ich noch ein wenig mit dem Football, und ein paar kleine Kinder spielen mit.

 

Zurück in Manhattan geht es zu Fuß weiter Richtung Ground Zero. Vor dem Firefighter Memorial zu 9/11 treffen wir auf einen Mann (Feuerwehr-Veteran), der uns von seinen Erlebnissen erzählt, der er in Ground Zero am Tag des Unglücks hatte. Wirklich beeindruckend. Er selbst hat seinen Sohn aus der Schule abgeholt, als das Flugzeug in den Turm flog. Das Memorial Museum haben wir uns dann gespart, aber der Park bei Ground Zero ist auch so beeindruckend genug, genauso wie die neuen Gebäude, die drumherum entstehen.

 

Im Applestore im nahe gelegenen Occulus gibt es iPads en Masse mit gutem WLAN, also buchen wir dort noch schnell eine Harbour Lights Cruise und müssen uns dann auch sputen, um rechtzeitig um 19 Uhr dort zu sein. Zwischendurch noch ein schneller Stop im 7/11, Doritos und zwei Sandwiches holen. Die Cruise geht vom 83rd Pier einmal bis zur Freiheitsstatue, auf der East Side wieder hoch bis zur 40st Street und wieder zurück. Als die ganzen Trolle, die mit Blitz- und Fotolicht hunderte von Selfies machen, endlich nach drinnen verschwunden sind (es wurde langsam kalt), konnte man auch in Ruhe die Skyline beobachten. Gegen 21 Uhr sind wir wieder an Land, und obwohl Nico kalt und müde ist, Schlappen wir noch vor zum Times Square. Nico wird zwischendurch mit einer echt guten und echt bezahlbaren Pizza wieder aufgepäppelt, und dann chillen wir noch am TS rum. Lukas kauft sich ein Bild von einem Spray Painter, Moni lässt ein Bild von unseren Kindern malen und ich genieße die Aussicht.

 

Diesmal bringt uns die Subway heim - es ist erstaunlich voll, selbst ganz draußen in Brooklyn, und gegen Mitternacht sind wir daheim.




Montag, 2.10.2017

NYC by bike!

Der Track auf Komoot stimmt nicht ganz, wir waren am Anfang nicht bis zur Mitte der Brookly Bridge, aber ich habe die Aufzeichnung erst danach gestartet. Dafür haben wir die Bikes an der Brookly Bridge auch wieder abgegeben, der weitere Track ist dann der Fußmarsch zum Katz Deli in East Houston. 

Radfahrern in NYC ist erstaunlich easy. Die Autofahrer nehmen tatsächlich gut Rücksicht, manchmal merkt man allerdings, dass sie Radfahrer nicht so gewohnt sind. Ein freundlicher Klopfer auf das Autodach hilft meistens. In der Nähe von St. Patricks wurden wir sogar von einer freundlichen jungen Dame fotografiert, die es so cool fand, dass wir als Familie die 5th Avenue runter radeln (Eve, @greatnesslingers). Etwas weiter die Straße runter wurden wir von einem Businessman mit Anzug und Rad angesprochen (Grund war eine hitzige Diskussion zwischen Nico und Moni über das Verhalten im Großstadtstraßenverkehr), der meinte, er hätte noch nie einen 9-jährigen auf dem Rad auf der 5th gesehen und er würde das ganz großartig machen.

 

Abendessen gab es dann im Katz Deli auf der East Houston, wir haben außerdem noch Andrea getroffen, unsere Babysitterin aus alten Tagen (vor 10 Jahren), die mittlerweile als Journalistin in Brooklyn unterwegs ist.

 

Dienstag, 3.10.2017

AMNH&ESB

 

Heute ging es zum American Museum of Natural History und zum Empire State Building. Wir hatten online Tickets für das ESB gekauft und mussten sie dort noch in echte Tickets eintauschen. Da wir ungefähr um sechs beim ESB sein wollten um die Stadt beim Sonnenuntergang und bei Nacht zu sehen, wollten wir erst die Tickets beim ESB umtauschen, dann ins Museum of Natural History gehen und danach zum Empire State Building gehen. Doch da Catie im Moment so Mühe mit dem Laufen hat, sind wir dann doch erst mal zum Museum gegangen.

Dort war es sehr interassant, wir haben erst eine Dokumentation über das Universum gesehen und haben dann auch noch in die Austellungen der Ureinwohner von Amerika, Amphibien, Reptilien und Tiere in Nord Amerika reingeguckt.

Nach einem gemütlichen Picknick im Central Park ging es  mit der Subway zum ESB, wo wir dann in das 86 Stockwerk gegangen sind. Es war wirklich wunderschön und unsere Idee hat gut funktioniert, es gab einen sehr schönen Sonnenuntergang. Die Kinder wollten dann unbedingt noch zum Times Square, hoffend, dass dort wieder so viele Street Artists da sind wie am Sonntag. Leider war kein einziger da, wir vermuten, dass sie nur an den Wochenenden da sind.