2018-10-03 Tessin Herbstferien

Die Woche startet kurz und knackig. Zwei Tage noch volles Programm bei Moni und mir, die Kinder haben derweil schon die Zeit des Müßiggangs erreicht - es sind Herbstferien.

 

Mittwoch Morgen geht es dann los. Wir geben Lukas und Catie um kurz vor 8 am Bus ab - es geht zum Schüleraustausch nach Mailand - kurze Zeit später sind Nico, Moni und ich auch unterwegs in Richtung Tessin (mit einem kleinen Umweg über die M34, den Pass von Nico holen). Gegen 13:30 sind wir in Zürich, Gabeln Bert und Katrin auf, und nach einem weiteren Aufenthalt in Luzern nebst Böötchentour über den Vierwaldstätter See und einem sehr netten Abendessen mit Frenci und Mac in Sempach geht es endgültig zum Gotthard. Leider fällt mir beim Ölnachfüllen der Deckel des Ölstutzens in den Motorraum, und wir brauchen fast eine halbe Stunde, bis wir ihn wieder draußen haben. Am Gotthardtunnel Nordportal dann rote Ampel. Wir stehen Ereignislos ca. 15min rum, es gibt keine Hinweise im Radio, im Internet oder sonstwo, also fahren wir über den Pass. Gegen 01:30 sind wir endlich in Sorengo….

 

Donnerstag: nach einem ausgedehnten Frühstück und einer Telco von Moni fahren wir gegen Mittag ins Valle Muggio. Die Tour haben wir vor 2 Jahren schon mal gemacht, damals aber mit erheblich schlechterem Wetter. Heute gab es zwar nicht so viele Feuersalamander (genau genommen keinen einzigen), aber dafür Sonne satt und tollen blauen Himmel. Und obwohl ich mir am Montag beim Fußball die Wade entweder heftig gezerrt oder angerissen hatte, ging es heute recht gut. Auf der Tour haben wir gute 6kg Esskastanien gesammelt (die Nico alleine getragen hat), und danach sind wir noch nach Como, die anderen Lebensmittel einkaufen, die man so braucht. Das Abendessen wurde dann recht spät, aber umso schöner!

 

 

Freitag Morgen sind wir alle ziemlich groggy. Nichtsdestotrotz mache ich mich um kurz nach 8 Uhr auf den Weg nach Varese zum dortigen Panorama Golf. Ein schnuckeliger 9 Loch Platz mit einer Tagesgreenfee für 30 EUR. Kurz einschlagen, los geht’s. Es geht mehr rauf und runter als in Gevelsberg, der Platz ist recht eng, aber ich schaffe es, auf den ersten 9 Loch 19 Punkte zu spielen, obwohl ich ein Loch streiche, weil ich an 3 Senioren vorbeigolfe und das noch nie meinem Spiel gut getan hat. Die zweiten 9 starte ich dann mit einem ca. 85 Jahre alten Italiener. Dafür, dass er kaum schneller geht als eine Galapagosschildkröte spielt er recht gutes Golf, und um kurz vor 12 Uhr beendet ich die zweite Runde mit einem Birdie auf der 9. In Sorengo gibt es ein paar warme Kastanien, dann geht es nach Sementina zur Ponte Tibetano. Wir sind dort schon mal gelaufen (siehe hier), damals aber im Tal geblieben. Heute ging es gute 500hm aufwärts zur Brücke. Von der Drohne aus betrachtet recht imposant, habe ich von der Überquerung so viel nicht mitbekommen. Ich hab’s ja nicht so mit der Höhe. 500m rauf heißt auch 500m wieder runter. Wir machen noch einen Stopp bei San Bernardo, machen dort Brotzeit und ein paar schöne Videos von der Kirche, und dann geht es die letzten 150hm zurück zum Auto. Das Abendessen war recht kurz, und um 22 Uhr sind alle in der Falle.

 

Samstag, 6. Oktober

Der Tag geht recht gemütlich los. Wir frühstücken gemütlich, es ist bedeckt, und erst gegen Mittag machen wir uns auf ins Zentrum. Über den Tassino Park geht es ans Ufer, zum LAC, am Ufer entlang bis zum Hafen, und dann durch die Stadt wieder zurück. Es gibt eine Zwiebelsuppe im Brötchen bzw. Gnocchi, ein Gläschen Weißwein und Rivella für Nico. Wir schlappen gegen 17 Uhr wieder nach Hause (Bert und Katrin nehmen den Zug), Katrin, Moni und Nico gehen noch einkaufen, und dann gibt es lecker Hühnchen im Mozarella-Mantel mit Schinken und Polenta.

 

Sonntag, 7. Oktober

Wir sind mit Esther und Romano verabredet, und pünktlich um kurz nach 10 brechen wir auf nach Cademario. Von dort geht es durch schönen Wald bis nach Arausio, wir sammeln wieder mal 5kg Kastanien und wir essen in einem tollen Grotto zu Mittag. Zurück am Auto, fahren Bert und Katrin mit nach Sorengo, Moni, Nico und ich treffen noch Nicola, Sheila und die Kinder in der Nähe vom Rivera. Abends gibt es ein von Katrin gezaubertes Osso Buco - ein Gedicht mit handgesammelten Esskastanien!

 

 

Montag, 8. Oktober

Unser letzter ganzer Tag. Nach dem Saubermachen (erste Runde) fahren wir ins Val Verzasca zur Staumauer, mit dem Postauto nach Lavertezzo und gehen dann ab Ponte di Salti runter. Unterwegs kommen wir durch Corippo und Mergoscia, in Corippo muss Katrin mit Hühnerauge aussteigen aber wir anderen machen tapfer zu Ende. Es gibt nach Corippo aber auch keine Querung mehr vor der Staumauer, also hatten wir auch keine andere Wahl. Gegen 17:30 sind wir wieder am Auto, und dann geht es, mit einem kurzen Halt am Supermarkt, weiter ins Splash & Spa nach Rivera. Nico freut sich, dass jemand mit ihm rutschen geht, wir genießen die Whirlpools und Massagedüsen, und dann fallen alle ins Bett.

 

 

Dienstag, 9. Oktober

Esther und Romano haben uns - fast schon ein Tradition - zum Frühstück eingeladen, und gegen 10 Uhr brechen wir auf. Ich setze Moni, Bert und Katrin noch in Zürich ab, und Nico und ich fahren dann gemütlich heim.

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