2019 Australien Woche 2 - Brisbane bis Airlie Beach

Samstag, 13.7.2019 Brisbane - Wohnmobil, Einkaufen und so

Der Tag beginnt sehr gemütlich. Da wir ausnahmsweise mal nichts vorhaben, das um 5:00 Uhr beginnt, stehen wir gegen 8:00 Uhr auf. Wir packen und fahren zur Wohnmobil Übergabe. Der Laden ist super organisiert, kaum 30 Minuten später stehen wir mit dem Wohnmobil und dem Mietwagen auf einem Woolworth Parkplatz und räumen unsere diversen Taschen ein. Es erscheint zunächst sehr eng, aber wir bringen doch alles unter. Außerdem gehen wir noch bei Woolys Lebensmittel einkaufen. Nico hat das Schätz-Duell gewonnen, mit 275 $ lag er am nächsten an den tatsächlichen 289 $. Außerdem holen wir beim Rollis noch zehn stabile Kartons, die uns sehr helfen unser Zeug ordentlich zu verstaue außerdem holen wir beim Woolys noch zehn stabile Kartons, die uns sehr helfen unser Zeug ordentlich zu verstauen.

 

Malen wir den Mietwagen noch bis zum Abend haben und erst am Flughafen zurückgeben müssen, machen wir noch einen Ausflug zur Gold Coast. Genauer gesagt zum Outlet Center in der Gold Coast. die Gold Coast selber bekommen wir nämlich gar nicht zu Gesicht. Lukas kauft ein Mitbringsel für Alina, für mich gibt es zwei paar Schuhe, unter anderem ein paar Golfschuhe das bei uns das vierfache kostet, und eine wunderbare Tasche von Rip Curl. Moni findet sie extrem hässlich…..

 

Carlotta hat eine Verspätung von circa 2 Stunden, also holen wir sie gegen 19:30 Uhr am Flughafen ab und geben bei der Gelegenheit auch den Mietwagen zurück. Auch hier alles reibungslos, und danach gibt es ein gemeinsames Abendessen im Wohnmobil, die Nacht verbringen wir neben dem Woolys auf dem Parkplatz.

 

Sonntag, 14.7. Brisbane - Noosa

Wir stehen gemütlich auf, es gibt Kaffee vom Woolys, saubere Toiletten im Einkaufszentrum, alles Bestens. Lukas erklärt, dass er neben Nico ganz hervorragend geschlafen hat und dies auch gern weiterhin tun wird. Verwunderlich. Das Wohnmobil ist prima, aber das Wasser stinkt zum gotterbarmen. Hände waschen ist wie einen Pinsel in Terpentin einlegen. Zum Glück sind wir nur zwei Kilometer von der Apollo-Station entfernt, also fahren wir dort vorbei und sie nehmen sich auch sofort der Sache an. Der Tank und alle Leitungen werden entleert und gespült, danach schmeckt es auch gleich weniger grauslich, nur noch wie stark gechlortes Wasser aus dem Hahn. Es geht weiter zum Lone Pine Koala Sanctuary, wo wir die nächsten Stunden verbringen. Man kann (gegen Aufpreis) Koalas auf den Arm nehmen, aber auch Kängurus füttern, jede Menge Koalas anschauen und auch sonst gibt es noch einiges an Australischer Fauna zu sehen. Wir sehen sogar ein Wallaby mit Baby und einige Koalas mit Baby! So sweet!!!

 

Irgendwann können wir uns trotzdem von den putzigen Gesellen losreißen und nach einem Picknick geht es nach Norden. In Mooloolaba holen wir noch kurz die vergessenen Schnorchel wieder ab, und dann wollten wir eigentlich nur kurz nach Noosa zu Bron & Andrew, Lukas‘ Sachen abholen. Wir bleiben auf ein Schwätzchen, dann auf ein Weinchen, Moni und Catie dürfen noch Duschen, und weil die beiden neuen Gastkinder Pizza machen, bleiben wir halt auch noch zum Abendessen. Und dann auch noch für die Nacht vor der Tür mit dem Wohnmobil….

 

Der Australische Rhythmus ist echt schräg. Es ist 20:30, und wir sind Kollektiv alle im Bett. Und auch echt müde! Wie das mal wieder in Deutschland werden soll…..

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Montag, 15.7.  Noosa City

Den Morgen beginnen Moni und ich mit einem kleinen Lauf zum Mount Emu. Nichts großes, 6km all in und ca. 100Hm, aber immerhin. Bron bringt danach die beiden neuen Gastschüler zur Schule, wir passen derweil auf die Kinder auf und frühstücken gemeinsam. Danach großes Abschiedsdrama, Molly und Kai wollen Lukas gar nicht gehen lassen, und Molly scheint wirklich traurig zu sein. Nach viel Winke Winke geht es nach Noosa. Lukas zeigt uns, leicht peinlich berührt, seine Schule, wir geben noch zwei Bücher in der Bib zurück und gehen dann mit dem Surfbrett an den Strand. Wellen hat es aber keine - jedenfalls keine, die einen Sinker tragen würden, also wird rumgebeacht. Das Wasser ist aber echt kalt, also gehen wir alle quasi nur bis zur Pinkelgrenze rein und selbst das beim zweiten Mal auch nicht mehr - dann doch lieber die 500m zum Klo laufen. Als uns allen zu kalt wird, gehen wir noch ein Ründchen auf der Promenade shoppen, ich bekomme FlipFlops und eine weitere Badeshorts, die Mädels rosafarbene Leggings, Nico ein Eis und Lukas bekommt Luftbilder von Noosa. Nur für Moni finden wir nix :-(

 

Dann machen wir uns auf den Weg nach Tin Can Beach. Was ein Ritt. Es geht durch kleinste Dorfstraßen, gegen die der Landringhauser Weg wie eine Autobahn wirkt. Außerdem kommt unvermittelt einfach mal so ein Stück Schotterstraße, die so mitten drin mal eingestreut wird. Die Fahrt ist trotzdem recht romantisch, die Kinder und wir singen die Playlist rauf und runter, es geht viel um Weed und Frauen und so weiter…. Wir schaffen es dann auch nicht um 18 Uhr zum Campingplatz, aber immerhin um 18:30, und der Campingplatzmensch ist ganz entspannt, weil seine Frau eh in Brissi ist… wir holen noch ein paar Steaks beim IGA und grillen ganz vorzüglich auf dem Gasgrill des Platzes, trinken noch ein Bier zusammen und freuen uns, dass wir zusammen auf Reisen sind. Und gegen 21:00 sind wieder alle im der Falle, morgen geht es ausnahmsweise mal wieder früh raus….



Dienstag, 16.7.  Tin Can Bay, Marybourough und Agnes Water / Town of 1770

Der Tag startet um 06:40, und kurz nach 7 Uhr Reihen wir uns in die bereits erstaunlich lange Schlange am Eingang von Barnacles Café ein. Dort gibt es seit den 1950er Jahren - damals wurde der erste verletzte Delfin dort gefüttert und gesund gepflegt - eine Gruppe von Tieren, die jeden Tag dorthin kommt, um sich ein paar Fische abzuholen. Nur einen Teil des Tagesbedarfs, aber genug, um jeden Morgen dort aufzutauchen und geduldig eine knappe Stunde zu warten, bis die liebenswertem Volunteers- alles Damen gesetzten Alters, erklärt haben, welchen Delfin wir dort gerade sehen, wer mit wem verwandt ist etc. wir lernen auch einiges über die Lebensweise der dortigem Humpback-Delfine und ihre gelegentlichen Zusammenstöße mit Bullenhaien, die sind dann teilweise übel zurichten. Wir frühstücken dort auch noch, und dann geht es weiter nach Norden, wir wollen abends bereit in der Town of 1770 sein. Wir machen Pause in Marybourough (nette Häuschen aus dem 19. Jhd und die Stadt, in der Mary Poppins erfunden wurde) und sind gegen kurz vor vier in 1770. die Dame im Campingbedarf empfiehlt uns den Campingplatz am Workman Beach, und der entpuppt sich in der Tat als sehr nett. Der Weg zum Strand ist kurz, es gibt Gas-Grills zur freien Nutzung und gegen 18:30 sitzen wir wohlgesättigt im WoMo. Wir singen noch ein paar schmutzige Lieder (Crazy Rap von Afroman z.B.), und gegen 20 Uhr gehen fast alle ins Bett. Moni und ich drehen noch eine Runde nach Agnès Water in die City, aber auch das wird uns schnell zu kalt und wir sind ebenfalls um 9 Uhr in der Falle.



Mittwoch, 17.7. Lady Musgrave Island

Wir stehen um kurz nach 7 auf, es geht in die Town of 1770, die so heißt, weil Cook hier auch mal seinen Fuß an Land setzte. Wir besteigen kurz nach 8:30 das Boot, das uns zur Lady Musgrave Island bringt. Ein große Lagune vor der Küste mit einer kleinen Insel dabei. Die Fahrt dauert knappe 2 Stunden, wir bekommen die übliche Einweisung und haben zum Glück die Neos dabei. Ich ziehe beide Shorties übereinander, dann ist es immer noch kalt, aber die Unterwasserwelt ist wirklich sensationell. Korallen in allen Formen und Farben, Fische dito und jede Menge Schildkröten, die durch die Gegend schwimmen. Einfach super. Es gibt leckere Wraps zum Mittag, dann geht es weiter auf die Insel, wo uns Tessa eine super Führung gibt. Die Inseln bestehen zum großen Teil aus Guano (oder auch Bird poop), und auf der Runde über die Insel lässt sich auch schnell erleben, warum das so ist….auf dem Rückweg zum Boot Gondeln wir noch mit dem Glasbodenschiff rum (ich wäre lieber geschnorchelt), zumal das Wasser spiegelglatt war - das kommt nach Angabe der Guides echt selten vor - 2-3 mal im Jahr. Ich schaffe es aber noch, ein paar Aufnahmen mit Sparky zu machen, bevor es wieder zurück zum Festland geht….

Wir wollen noch ein paar Kilometer nach Norden, also entschließen wir uns, kurzerhand noch in Agnes etwas beim Thai zu essen. Ein Blick auf die Speisekarte bringt uns einhellig zu der Meinung, dass wir lieber doch kurz noch im Supermarkt einkaufen, dann gibt es im RV ein Nasi Goreng allerfeinster Güte. Wir brechen gegen 20:00 Uhr auf nach Norden, und um 22 Uhr habe ich auch keine Lust mehr zu fahren, wir halten auf einem Rastplatz (zwischen Bruce Highway und einer Eisenbahnlinie), und Nachts begleiten uns die Züge, die teilweise 10 Minuten brauchen, bis sie vorbei sind. Müssen Kilometer lang sein….



Donnerstag, 18.7. Capricorn Caves und Yeppoon

Wir müssen nach Norden! Freitag wollen wir in Airlie Beach sein, und das sind noch gute 6 stunden Fahrt. Also geht es um 7 Uhr weiter, in Rockhampton schließen wir um 8 Uhr den Supermarkt auf und sind pünktlich um 9 Uhr bei den Capricorn Caves. Unsere Führerin Emily war sehr lustig und die Caves durchaus sehenswert. Mit am beeindruckendsten ist, dass die popeligen Fikusse, die oben drauf wachsen, teilweise baumstammdicke Wurzeln bis unter die Höhle schicken. Ein bisschen wie die Nurnenwaldeiche bei Rumo (das Lukas übrigens gerade begeistert liest und die anderen sich auch gegenseitig vorlesen). Und die Kathedrale natürlich mit toller Akustik und einer kleinen Vorführung derselben mit dem Lied Halleluja und entsprechender Lightshow (bis hin zur kompletten Dunkelheit in der Höhle!). Lukas prägt danach das Diktum vom Ohrgasmus….nicht einfach zu erklären für einen 11-jährigen übrigens. Wir müssen zwar immer noch nach Norden, fahren aber dann doch erst einmal wieder nach Südosten und verbringen den Tag am Strand von Yeppoon. Nico und ich gehen insg. 6 km joggen (oder 6k, wie der Australier sagen würde), die anderen schlafen viel und Carlotta und ich machen ein großes Bild von unserem Urlaub. Weil wir immer noch nach Norden müssen, fahren wir noch weiter nach Süden, nach Aussage einiger an der Reise Beteiligter Personen braucht Nico dringend neue Schuhe…. Diese werden dann zwar nicht im Footlocker gekauft, aber immerhin finden sie tatsächlich welche und DANN fahren wir wirklich nach Norden. Der Bruce Highway ist lang und langweilig, deswegen haben die Australier auch dort kleine Tafeln mit Quizfragen aufgestellt. Interessanter ist allerdings die Challenge, ob wir es schaffen, mehr lebende als tote Kängurus zu sehen. Zuerst liegen die Toten Kängurus weit vorne (vor allem Wallabys), aber zum Glück kommen wir dann an einem Streifen vorbei, auf dem wirklich Dutzende von Wallabys stehen und grasen, und daher ist die Bilanz im Moment positiv. Gegen 20 Uhr sind wir bei „Brandybottle“, einem putzigen Campingplatz bei Clairview mit eigenem 9 Loch Platz. Bin mal gespannt, wie sich der so spielt…. Wir machen Resteessen und dann fallen wir - mal wieder - tot ins Bett…..



Freitag, 19.7.2019 Brandy Bottle Golf und Airlie Beach / Whitsundays

Die Sonne weckt uns pünktlich um kurz nach 7, Moni und ich schälen uns aus den Kojen, schnappen uns zwei Bags mit Schlägern, die vermutlich älter sind als wir beide zusammen, und suchen uns Loch 1. Das ist praktischerweise direkt hinter unserem RV, wir spielen romantisch auf den Waldrand zu, über dem noch der Vollmond steht, und schlagen ab. Die Runde ist wirklich lustig, golferisch nicht berauschend, zumal die Grüns keine sind, sondern auch nur Fairway, oder einfach eine Kiesfläche in einem Fall (quasi wie unsere Wintergrüns). Später wird das Layout etwas unübersichtlich, weil auf einmal mehr Fahnen als Löcher da sind, Fairways im eigentlichen Sinne gibt es auch nicht, weil die Wiese überall gleich aussieht. Die uralt-Hölzer erzeugen interessante Flugbahnen, aber Weite erzeugt man damit nicht, aber das 7er Dunlop Blade im Bag läßt sich prima spielen ;-)

Danach verkochen wir den restlichen Speck und Ei, räumen unseren Kram auf und vor allem um, weil an Bord des Schiffes ja nur begrenzter Platz ist. Um kurz nach 10:30 fahren wir los, und knappe 3 Stunden später sind wir dann auch in Airlie Beach. Kurzer Checkin beim Veranstalter, noch schnell bei Woolys Snacks kaufen, dann geht es in den Hafen und wir werden „geboarded“. Dann Dieseln wir erst einmal ein Weilchen, weil der Skipper heute Abend noch zu der Bucht möchte, von der wir aus Morgen direkt unseren Spaziergang durch den Busch machen werden. Wir mooren in der Tongue-Bay auf der Westseite von Whitsunday Island, es gibt Abendessen und sogar einen Whirlpool mit warmem Wasser, in dem wir uns den Mondaufgang anschauen und den Sternenhimmel genießen. Außerdem sehen wir mehrmals einen Delfin, der hinter dem Boot herschwimmt und mutmaßlich die vom blauen Licht angezogenen Fische fischt.

Mit uns an Bord sind Else aus Enschede, Celine aus Colmar und vier Chinesen, deren Namen uns bisher nicht klar sind, sie bleiben aber auch ziemlich unter sich, und haben die Fahrt bisher mit ihren Handys unter Deck verbracht (außer beim Abendessen). Catie und ich haben noch etwas auf der Uke geträllert, Else hat fleißig mitgesungen und dann gab es noch eine Runde Ligretto zum Abschluss.




Samstag, 20.07.2019

Das Frühstück steht ab 7 Uhr bereit, ein paar sind schon früher da, um den Sonnenaufgang zu bewundern. Kurz vor acht steigen wir in das Dinghy, um auf die Insel über zu setzen. Zuerst machen wir einen kleinen Spaziergang zum Hill Inlet Lookout, von wo man schon mal eine super Aussicht auf den eben genannten Hill Inlet hat. Die Aussicht ist wirklich toll, vor allem weil gerade Niedrigwasser ist und die Farben in allen Blau und Grüntönen variieren. Weil Amy so ein Tempo vorgelegt hat, haben wir den Ausguck auch noch fast für uns, bevor die Tagesausflügler von Airlie Beach gegen 10 Uhr eintreffen… Dabach haben wir einige Stunden Zeit, den Strand zu genießen. Wir plantschen im Wasser, ich drehe zwei Runde mit Sparky, wir  posieren im „Insta-BAUM“, wie Lukas ihn getauft hat, werfen den Vortex und die Kinder befolgen Shannons Rat und machen sich ein Peeling mit dem feinen Sand. Wirklich eindrucksvoll glatt hinterher. Mir der Flut kommt das Wasser, dafür gehen die Farben,ich springe noch einmal zum Lookout hoch, aber es ist sehr voll und bei Flut auch längst nicht mehr so eindrucksvoll wie bei Ebbe.

 

Gegen Mittag geht es weiter, Amy kredenzt uns ein Essen und Shan fährt uns nach Norden, um Hook Island herum, wo wir das erste Mal Schnorcheln, und dann noch um Hayman Island, wo wir dann auch über nach liegen. Der erste Schnorchelspot ist leider sehr voll - viele Fische, aber vor allem viele Leute im Wasser. Es geht also schnell weiter zum zweiten, da sind zwar auch viele Leute, aber nicht mehr ganz so viele wie beim ersten. Am Abend spielen sie Kinder mit Moni, Elsa und Celine Ligretto. Nico ist kaum zu bremsen und macht mit Celine noch eine Extrarunde, als alle anderen schon raus sind. Amy und Elsa probieren sich beide an der Ukulele, und auch Shan meint, er würde vielleicht doch wieder damit anfangen :-). Nachts regnet es doch tatsächlich, aber gegen morgen klart es wieder auf. Auf der Fahrt nach Norden passiert noch etwas lustiges: ich sehe aus dem Augenwinkel etwas graues im Wasser und rufe ganz aufgeregt „Whale, 3 o clock!“ Shannon: „Oh, That‘s Whale Rock - haha, in get‘s somebody everytime“, bis das Lukas ruft, dass dort wirklich ein Wal sei. Und es waren auch zwei dort, sah nach Mutter mit Kalb aus, die sich dort vergnügten. An unserem Nachtgliegeplatz verfüttern wir noch das restliche Hühnchen vom Mittagessen an riesige Fische, die sogar interessiert nach der GoPor schnappen, als ich diese ins Wasser halte…


Sonntag, 21.7.

Bergfest, sozusagen. Wir haben jetzt 2 Wochen und ein Tag verbracht, unglaublich! Wieder geht es früh raus, wir Dieseln zur Langford Island gegenüber von Hayman Island und sehen aus der Ferne, wie zwei Wale ihre Sprünge machen. Leider haben wir keine Zeit, um näher ran zu fahren. Auf Langford gibt es ebenfalls seinen kleinen Lookout, man kann ein wenig schorcheln und wir haben sogar das Glück, dass zwei Schildkröten dort rumlungern. Dann geht es auch schon weiter gen Airlie Beach- weil der Wind gut passt, können wir die Strecke sogar segeln. Der Kahn ist etwas schwerfällig, macht aber auch solide 6,5kn, und gegen Mittag sind wir dann in Airlie.

Der Abschied ist kurz und schmerzvoll, und mit einem kleinen Umweg über dem Woolys geht es zum Cape Hillsbourough NP (ja, wieder etwas nach Süden), wo wir auf einem Campingplatz am Meer logieren, ab und zu kommt ein Wallaby vorbeigehüpft und schaut, was wir so treiben. Wir waschen 5 Maschinen Wäsche, Nico kocht leckeres Bami Goreng und alle sind so kaputt, dass wir gegen 20:30 im Bett liegen.

Lukas Schuhe sind übrigens auch wieder aufgetaucht, sie waren zwar etwas nass, aber durchaus noch auf Lady Musgrave Island zu finden.